Wenn das Leben nicht fair ist...


Ist das Leben fair? Mit Sicherheit nicht!

Auch wenn es mir selbst eigentlich grade sehr gut geht, bekomme ich genug in meinem Umfeld mit, um zu diesem etwas frustrierenden Schluss zu kommen.

Und da ist man als Christ natürlich gleich gefragt; „Warum?“ – „Wo ist Gott, wenn…?“
Lustig ist dabei aber immer: Wenn etwas Schlimmes passiert, heißt es sofort „Warum lässt Gott das zu?“ Dann wird mit dem großen, beschuldigenden Zeigefinger auf Ihn gezeigt. Dann ist Er schuld!

Aber wenn die Dinge gut laufen; wenn wir genug Geld verdienen, unsere Pläne funktionieren und Friede herrscht, ja dann ist das natürlich UNSER Verdienst. Dann haben WIR alles richtig gemacht.

Eigentlich wollen doch die meisten Leute ohne Ihn leben. Aber irgendwie ist es schon ganz praktisch, für den Fall der Fälle noch so einen kleinen Sündenbock in der Tasche zu haben, auf den man dann die Schuld und den eigenen Frust abschieben kann.
Schade eigentlich. Und ziemlich inkonsequent…

Dabei ist es doch so schön, dass wir eigenverantwortliche Wesen sind, die selbstständig entscheiden dürfen, allerdings auch mit den verursachten Konsequenten leben müssen. – Und trotzdem nicht allein gelassen sind. Denn Kummer bei Gott abgeben ist eine ganz andere Geschichte als Ihm die Schuld zuzuschieben. Das führt nämlich nicht zu noch mehr Frust, sondern zu innerem Frieden.

Wie ein weiser Mensch einmal so schön sagte: „God is good – but Life’s a bitch“…