Weihnachten-Licht strahlt auf
Weihnachten - Licht strahlt auf
800 Jahre vor der Geburt Jesu sagte der Prophet Jesaja: "Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht" (Kap. 9,1). Niemand, der heute mit offenen Augen durch die Welt geht, wird leugnen wollen, dass die Menschheit im Finstern wandelt. Viele, die die Probleme und Schwierigkeiten unserer Zeit beurteilen können und wirklich keine Pessimisten sind, sind verzweifelt darüber, dass es offensichtlich keine Lösungen gibt. Es scheint, als ob wir dem Untergang entgegengehen.
Aber wie sagte Jesaja? "Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht." Und weiter berichtet er in einer prophetischen Schau, dass Jesus einmal auf diese Welt kommen wird - und mit Ihm das Licht, das auf der Erde leuchten wird. Jesaja kündigte an, dass Gott selbst in die Geschichte der Menschheit eintreten wird.
Der Himmel kommt auf die Erde herab
Es ist so, als ob sich ein Trompeter auf die Türme der Zeit gestellt hätte, um einer verzweifelten, hoffnungslosen und enttäuschten Welt anzukündigen, dass der Herr des Friedens kommen wird.
Immer wieder versuchen die Menschen, ihr Leben ohne Gott zu organisieren. Immer wieder bemühen sie sich, ihn aus dem Universum hinauszuwerfen. Weltliche und humanistisch eingestellte Kritiker greifen die gläubigen Christen an und machen ihren Glauben lächerlich.
Diese modernen Kritiker haben ein seltsames Glaubensbekenntnis entwickelt. Es ist auf die Anbetung des Menschen ausgerichtet, nach dem Leitsatz "Dem Menschen sei alle Ehre".
Die Propheten des Alten Testaments, wie Jesaja, Jeremia, Hesekiel und viele andere glaubten nicht nur an Gott, sie beteten Ihn auch an. Sie waren überzeugt, dass Er die Welt erschaffen hatte. Und doch wünschten sie sich immer wieder, dass der Herr ein "persönlicher Gott" werden möge.
Der Himmel begann zu singen
Und genau das ist an jenem ersten Weihnachtsabend geschehen! Gott wurde in Bethlehem Mensch: "Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, (...). Niemand hat Gott je gesehen: der eingeborene Sohn, der in des Vaters Schoß ist, der hat es uns verkündigt" (Joh 1,14; 18).
Weihnachten ist nicht nur irgendein Datum im Kalender, ein freier Tag, an dem man an sich und an materielle Dinge denkt. Vielmehr ist es ein Tag, an dem man sich an das größte Ereignis erinnert, das die Welt jemals gesehen hat. An diesem Tag wird das Unglaubliche gefeiert, das den ganzen Himmel zum Singen brachte und den Sternen in jener Nacht einen neuen Glanz verlieh.
Weihnachten ist der bedeutungsreichste, dramatischste und liebevollste Tag des ganzen Jahres. Er bedeutet, dass ein besonderer Mensch zu einer besonderen Zeit und an einem besonderen Ort geboren wurde. Und dass dieser Mensch Gott selbst ist, der Herr Jesus Christus. Er, der damals zu uns gekommen ist, hat gesagt: "Des Menschen Sohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, das verloren ist" (Luk 19,10).
Diese Worte kündigten an, dass Gott selbst sich mit den Menschen verbinden würde. Der Himmel ist der Erde zur Hilfe gekommen. Gott lässt die Menschen nicht allein auf ihrem irdischen Weg dahinstolpern.
Diese Worte sagen uns auch, dass Himmel und Erde sich noch einmal die Hände gegeben haben, damit eine Verbindung hergestellt wird, die alles überdauern wird. Was für eine wunderbare und herrliche Hoffnung haben wir doch aufgrund dieses ersten Weihnachtsfestes!
"Deine Sünden sind dir vergeben!"
Jesus kam in eine Welt, deren Probleme den unseren heute ähnlich waren. Als moderne und wissenschaftsorientierte Menschen denken wir oft, dass es damals keine so großen Probleme gegeben haben könnte. Die Historiker belehren uns eines Besseren. Die Welt, in die Jesus hineingeboren wurde, war zerrissen. Die Menschen litten, genau wie wir heute, unter politischen, wirtschaftlichen und sozialen Nöten.
Und zu diesen Menschen sagte Jesus: "Ich bin gekommen, dass sie das Leben und volle Genüge haben sollen" (Joh 10,11). Zu denen, die schwer an der Last ihrer Sünde trugen, sagte Er: "Sei getrost, deine Sünden sind dir vergeben" (Mat 9,2). Und zu denen, die keine Freunde hatten, sagte Er: "Euch aber habe ich gesagt, dass ihr meine Freunde seid" (Joh 15,15). Für alle hatte Er ein heilendes Wort.
Obwohl es vielen Menschen heute, vor allem in den reichen Ländern, materiell gut geht, sind sie nicht etwa glücklich. Ihr Herz ist leer, sie sehen keinen Sinn mehr in ihrem Leben und fühlen sich, ganz besonders in dieser Jahreszeit, allein und deprimiert. Statistische Untersuchungen haben festgestellt, dass gerade in der Weihnachtszeit die Zahl der Selbstmorde zunimmt.
Doch auch an diesem Weihnachtsfest klopft Jesus an die Tür Ihres Herzens und sagt zu Ihnen: "Wenn du diese Tür öffnest, werde ich zu dir hereinkommen und mit dir das Abendmahl halten und du mit mir (vgl. Off 3,20).
Er möchte mit Ihnen Weihnachten feiern
Weihnachten bedeutet, dass "das Wort Fleisch wurde und dass es unter uns wohnte", - dass "das Volk in der Finsternis ein großes Licht gesehen hat". Jesus selbst geht mit uns durch die Dunkelheit. Gott ist mit uns (vgl. Mat 1,23).
Das bedeutet aber auch, dass unsere schmutzige Vergangenheit durch Sein Opfer am Kreuz ausgelöscht wird. Wenn wir zu Ihm kommen, verzweifelt über unser kaputtes Leben, es zu Seinen Füßen niederlegen und sagen: "Herr, vergib mir," dann nimmt Er uns in die Familie Gottes auf, und wir werden mit Ihm Bürger des Himmelreichs.
"Meinen Frieden gebe ich euch"
Weihnachten bedeutet außerdem, dass Jesus in die Nacht unseres Leidens und unserer Trauer hineinkommt und sagt: Ich bin bei dir. Lass mich deine Last mittragen.
Dieser Frieden kann heute auch zu Ihnen kommen, wenn Sie Ihren Glauben und Ihr Vertrauen auf Jesus setzen. Er bietet uns das ewige Leben an.
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