Königin Elisabeth II.


Königin Elisabeth II.

 Königin Elisabeth II. ist die Erbin großer Verheißungen der Bibel

Der Herr versprach, daß das Geschlecht Davids stets den Thron Israels besetzen wird, "bis der kommt, der das Recht hat; dem will ich es geben".

 Ihre Gnädigste Majestät Königin Elisabeth II. erinnert uns daran, daß das Zepter von Juda noch immer seine königliche Macht über die dienende Nation nach der unabänderlichen Wahl Gottes ausübt.

 Nur was steckt hinter der britischen Monarchie, und wie alt ist sie? Wir können sie anhand der Abstammungslinie bis zu Kenneth MacAlpin zurückverfolgen, dem ersten König von Schottland, bis zu den Königen von Irland, zurück bis zu Heremon, dem Ehemann von Tea Tephi, die die Tochter von König Zedekia von Juda war, und von da zurück bis zu David, der im 11. Jahrhundert vor Christus zum König von Israel ernannt wurde.

 Der Prophet Nathan sagte auf Gottes Geheiß zu David: "So spricht der Herr Zebaoth: Ich habe dich genommen von den Schafhürden, damit du Fürst über mein Volk Israel sein sollst ... Und ich will meinem Volk Israel eine Stätte geben und will es pflanzen, daß es dort wohne und sich nicht mehr ängstigen müsse und die Kinder der Bosheit es nicht mehr bedrängen ... Aber dein Haus und dein Königtum sollen beständig sein in Ewigkeit vor mir, und dein Thron soll ewiglich bestehen." (2.SAM 7:8,10,16).

              Das Erbe geht an die Tochter über

 Es kann zwar gesagt werden, daß Zedekias Tochter kein Verbindungsglied in der Nachkommenschaft zu unserem Herrscherhaus sein konnte, aber Gott machte es Jahrhunderte vorher klar: "Wenn jemand stirbt und keinen Sohn hat, so sollt ihr sein Erbe seiner Tochter zuwenden", so wie es im britischen Königshaus gehandhabt wird (4.M 27:8).

 Viele können den Gedanken nicht akzeptieren, daß das königliche Geschlecht Davids heute noch existiert. Sie haben Gottes Verheißungen an Sein auserwähltes Geschlecht verworfen, weil ihr Kleinglaube sie nicht verstehen läßt, daß Gottes Pläne unerschütterlich sind; sie haben eine Umwandlung durchgeführt und Israel zur Kirche gemacht. Der logische Schritt, der ihrer geringen Einschätzung der Kraft Gottes folgen mußte, war, daß unser Herr Jesus Christus, das Haupt Seiner Gemeinde und der Sohn Davids, die Fortsetzung der Königslinie von David ist. Die Tatsache, daß dabei eine Lücke von Jahrhunderten zwischen dem letzten König Zedekia und unserem Herrn entsteht, scheint sie nicht zu stören.

 Doch Bibelgläubige, die die Schrift, so wie sie geschrieben ist, und die Verheißungen Gottes den Überlieferungen der Menschen vorziehen, machen keine solchen Fehler in ihren Schlußfolgerungen. Sie nehmen die Verheißung an David für bare Münze, die göttliche (und deshalb völlig ehrliche) Verheißung des allmächtigen, ewigen Gottes: "Ich habe einen Bund geschlossen mit meinem Auserwählten, ich habe David, meinem Knechte, geschworen: Ich will deinem Geschlecht festen Grund geben auf ewig und deinen Thron bauen für und für. SELA" (PSA 89:4-5).

                       Es fehlen keine Generationen

 Wie können dann all jene Generationen zwischen Zedekia und Jesus Christus fehlen? Auf jeden Fall war der Vorfahre unseres Herrn, der Zeitgenosse von Zedekia war, ein ganz entfern ter Verwandter jenes Königs, da die Jungfrau Maria von David über seinen Sohn Nathan abstammte. Das Resultat des Tricks mit den Schriften wird jetzt langsam klar.

 Durch Nachforschungen stoßen wir auf diese Schrift: "So setzte sich Salomo auf den Thron des Herrn als König an seines Vaters David Statt" (1.CHR 29:23). Da haben wir es - der Thron des Herrn wurde gemäß menschengemachten Fabeln leer, als Zedekia gefangengenommen wurde. Es wurde sogar gesagt, daß der Thron ungefähr 600 Jahre später wieder im Himmel zur Rechten Gottes erschien! Was für eine sinnlose Geschichte! Der mächtige Schöpfer wird auf die Stufe menschlicher Unfähigkeit heruntergesetzt, und es wird behauptet, er habe ungefähr 15 Generationen übersprungen, trotz Seiner Verheißung für alle Generationen.

 Aber wie großartig ist doch Gottes unverfälschte Darstellung Seiner Pläne, wie unerbittlich in der Ausführung! An jenem bestimmten Ort ist das Volk Israel unter den Thron Jehovas gesetzt, wobei alle aufeinanderfolgenden Thronhalter die Stellung als Herrscher innehaben, "bis der kommt, der das Recht hat; dem will ich es geben" (HES 21:32), weil wir wissen, daß "Gott der Herr ... ihm den Thron seines Vaters geben (wird), und er wird ein König sein über das Haus Jakob ewiglich, und seines Reichs wird kein Ende sein" (LK 1:32-33). Heute hat unsere Königin diesen großen Thron inne.

                        "LANGE MÖGE SIE ÜBER UNS HERRSCHEN"

Der "Herald" druckte am 22. April 1974 einen Artikel des Brigadiers Richard Eason, Vorsitzender des Kommitees für die Konstitutionelle Monarchie, mit dem Titel: "Lange möge sie über uns herrschen". Er sagte: "Wir können rechtmäßig gegen die heimtückischen Versuche protestieren, zu überzeugen, daß die Monarchie Unsinn sei und daß eine Republik ein grenzenloser Segen sei."

"Wir sollten uns vor einem Schritt (wie diesem) hüten, der ... undemokratisch getan wird, um eine falsche Stimmung zugunsten einer Republik hervorzubringen ..."

 "Es sollte keine heimlichen Versuche mehr geben, Gehirnwäsche bei den Leuten zu betreiben, damit sie für eine Republik stimmen ..."

 "Die konstitutionelle Monarchie funktioniert gut. Die Krone ist getrennt von der Politik, weil sie dem Parlament und den Gerichten erlaubt, diese zu betreiben, während sie sich der Obersten Gewalt erfreut ..."

"Die Krone macht nur selten Gebrauch von ihrer höchsten Macht ... kann aber jederzeit eine sehr praktische Angelegenheit werden ... Das Bewußtsein dieser Tatsache garantiert, mit sehr wenigen Ausnahmen, daß die Politiker ihre Handlungen innerhalb der Grenzen des verfassungsgemäßen guten Sinnes halten ... Und daß alle Bürger, welcher nationalen Herkunft sie auch immer sind ... an Würde und Freiheit zunehmen können, während sie sich der Vorzüge eines unabhängigen rechtsstaatlichen Systems und einer verfassungsmäßig beschränkten Exekutive erfreuen."

 Der Thron ist der Sitz der Macht in einem Königreich. Wenn das Königreich zerstört ist, existiert der Thron nicht länger. Wenn das Königreich eine Republik wird, verschwindet der Thron.

 Die britische Monarchie ist einzigartig. Sie hat unbesiegbar während vieler Jahrhunderte überlebt. Es gab viele beinahe erfolgreiche Versuche, sie zu stürzen: Sie sind fehlgeschlagen, weil die Angreifer ihre Kraft nicht gegen eine Nation gerichtet haben, sondern gegen den Willen Gottes!

Gott versprach David: "Ich will seinen (Davids) Königthron bestätigen ewiglich ... Aber dein Haus und dein Königtum sollen beständig sein in Ewigkeit vor mir, und dein Thron soll ewiglich bestehen." (2.SAM 7:13-16).

Jesus Christus kann den Thron Seines Vaters David nicht einnehmen, wenn entweder der Thron oder das Königreich, über welches der Thron gesetzt ist, aufgehört hat zu existieren.

 "Denn so spricht der Herr: Es soll David niemals fehlen an einem, der auf dem Thron des Hauses Israel sitzt ... So spricht der Herr: Wenn mein Bund mit Tag und Nacht aufhörte, daß nicht mehr Tag und Nacht sind zu ihrer Zeit ... So wollte ich auch verwerfen das Geschlecht Jakobs und Davids, meines Knechts, daß ich nicht mehr aus ihrem Geschlecht Herrscher nehme über die Nachkommen Abrahams." (JER 33:17-26).