Gott mit uns
1. Mose 23-50: Gott mit uns
Gott verspricht Ihnen: "Ich will dich nicht verlassen und nicht von dir weichen." Sie werden nie ohne Gott sein, ob Sie es empfinden oder nicht.
Haben Sie jemals bemerkt, dass Sie sich inmitten einer Menschenmenge immer noch einsam fühlen können? Jeder von uns hat schon Momente von großer Einsamkeit erlebt. Sogar extravertierte Personen, die eine Party zum Leben erwecken können und scheinbar dennoch immer jemanden brauchen, der sie "zum Mittagessen kommen" oder "zum Kaffee kommen" ruft – und wissen, was es heißt, sich einsam zu fühlen.
Gott verspricht Ihnen: "Ich will dich nicht verlassen und nicht von dir weichen." Sie werden nie ohne Gott sein, ob Sie es empfinden oder nicht. Gott existiert immer und wird immer bei Ihnen sein. Wenn Sie einen Beweis dafür haben möchten, brauchen Sie sich nur die Geschichten in der zweiten Hälfte des ersten Buchs Mose anzuschauen. Die Geschichten handeln von den ersten drei Generationen der Kinder Abrahams. Es sind ganz gewöhnliche Leute mit alltäglichen Sorgen und Nöten - genau wie Sie. Sie durchlebten Zeiten, in denen Gott sie verlassen zu haben schien – sie waren sich nicht sicher, ob Gott rechtzeitig auftauchen würde. Diese Geschichten zeigen uns, wie Gott es immer wieder schafft – er kam für sie durch, und er kommt auch für Sie durch, weil Gott mit Ihnen ist.
Isaak: Gott ist sogar in KLEINEN DINGEN bei Ihnen
Dies geht gegen mein Empfinden. Ich erwarte, dass sich Gott für die großen Dinge interessiert – für mein geistliches Leben, meinen Dienst usw. Aber wie steht es mit den kleinen Dingen, mit den kleinen Aufgaben, die ich bei der Arbeit oder Ähnlichem lösen muss? Nein, Gott ist bestimmt nicht daran interessiert, oder? Isaaks Geschichte zeigt uns, dass Gott interessiert ist. Die Bibel berichtet uns nicht viel von Isaak. Seine Geschichte handelt hauptsächlich davon, wie Gott eine Freundin für ihn findet – das Mädchen, das später seine Frau wird.
Dies ist seine Geschichte: Abraham möchte einen Enkel haben, dazu muss er ein Mädchen für seinen Sohn finden. Er schickt also seinen Oberbefehlshaber, Elieser, los, der soll eine gute Frau finden. Eine entmutigende Aufgabe. Aber Elieser weiß genau, was zu tun ist – er betet. Er betet für etwas ganz Bestimmtes. Geben Sie gut Acht. Nach einigen Reisetagen kommt er an einen Brunnen und betet: "Gott, ich möchte einige Mädchen bitten, etwas Trinkwasser für mich hochzuziehen. Wenn eine von ihnen anbietet, auch Wasser für meine Kamele heraufzuholen, soll das mir das Zeichen sein, dass sie das Mädchen für Isaak ist." Er bittet Gott um Hilfe für etwas Geringes. Weil er weiß, dass sich Gott um alle unsere geringen Sachen kümmert, sogar um so etwas, wie eine Freundin. Tatsächlich geschieht es dann auch so! Ein Mädchen bietet ihm an, auch seine zehn durstigen Kamele zu tränken – das heißt, sie ist bereit, über eine Tonne Wasser zu schöpfen. Dann stellt sich heraus, dass sie zu Abrahams Sippe gehört. Damit gehört sie nicht zu den großen Götzenanbeterinnen. Sie ist allein stehend. Ihre Erscheinung haut einen glatt um. Wenn das kein beantwortetes Gebet ist!
Wie man beten kann, gehört zu den großen Lektionen, die wir aus dieser Geschichte lernen können. Das entschlossene Gebet dieses Mannes führte zu einer konsequenten Antwort. Ich höre viele Gebete, die so vage sind, dass man nie wissen kann, ob Gott sie beantwortet oder nicht, wie "O, Herr, segne Peter." Das ist großartig. Wird man aber je eine göttliche Antwort erkennen können? Wir lernen hier von Elieser, dass es in Ordnung ist, Gott um allerlei, sogar um Kleinigkeiten, zu bitten – Dinge, die so klein scheinen, als würden sie außerhalb Gottes Interessensgrenze liegen. In den Evangelien lehrt uns Jesus selbst immer wieder, wie man betet. BETEN Sie einfach! Was Sie tun sollten: Gehen Sie auf “Jagd nach Gott.” Wir wollen einen wissenschaftlichen Versuch machen. Gott sagt, dass er mit uns ist. Um das zu beweisen, wollen wir ein Experiment machen. Wir möchten durch eine schlichte Beobachtung nach Gott zu suchen, um festzustellen, ob er irgend- etwas tut. Schauen Sie sich um, ob es in Ihrem Leben gibt...
1. Konkrete Antworten auf spezifische Gebete.
Bitten Sie Gott um etwas Bestimmtes, das Sie brauchen oder möchten. Sehen Sie dann, was geschieht. Die Antwort kann lauten: Ja oder Nein oder Abwarten. Wenn die Antwort nicht Ja ist, dann beten Sie um etwas anderes. Wenn Sie das eine Weile getan haben, werden Sie ein Grundmuster von Gott auftauchen sehen, dass er Ihnen das gibt, worum Sie ihn bitten – ein Muster, das man auf keine andere Weise erklären kann.
Isaak hatte bekanntlich zwei Söhne, Esau und Jakob. Unsere Geschichte handelt hauptsächlich von Jakob …
Jakob: Gott ist mit Ihnen, um Sie zu VERÄNDERN, auch wenn Sie es nicht BEMERKEN.
Jakobs Name bedeutet "Betrüger". Diesem Namen machte er auch alle „Ehre“. Jakob war ein Schwindler. Er betrog seinen Bruder um seine Erbschaft. Esau wurde so zornig, dass Jakob vom Hof seiner Familie fliehen musste, um nicht ermordet zu werden. Er war wirklich kein netter Bursche, aber Gott blieb an seiner Seite. Er wollte nicht, dass Jakob ein Schwindler bleibt. Darum sandte Gott Jakob auf eine Schule für Charakterbildung. Er führte Jakob zu dessen Onkel Laban, der ein noch größerer Gauner als Jakob war. Jakob begann, seine eigene Medizin zu schlucken! Das lief so: Jakob verliebte sich in Labans Tochter, Rahel. Er vereinbarte mit Laban, sieben Jahre für ihn zu arbeiten, um dann Rahel heiraten zu dürfen. Als es soweit war, gab Laban ihm Lea, Rahels Schwester, und forderte weitere sieben Jahre Dienst, wenn er Rahel haben wollte! Natürlich war Jakob darüber sehr irritiert. 1. Mose 29,25 „Am Morgen aber, siehe, da war es Lea. Und Jakob sprach zu Laban: Warum hast du mir das angetan? Habe ich dir nicht um Rahel gedient? Warum hast du mich denn betrogen?“
Erinnern Sie sich, dass "Jakob" "Betrüger" bedeutet? Nun, Jakob sagte hier auf Hebräisch: "Warum hast du mich ge-jakob-t?" Jakob wurde ge-Jakob-t. Laban tat ihm das an, was er jedem anderen sein ganzes Leben lang angetan hatte. Das gefiel ihm überhaupt nicht. Können Sie hier Gottes wirkende Hand sehen? Dieser Gott heilt Jakob von seiner Gaunerei. Die ganze Jakobsgeschichte zeigt uns, wie ihn Gottes Disziplin langsam von innen nach außen in einen besseren und glücklicheren Menschen verwandelt. Natürlich sah Jakob nicht, was im Verborgenen geschah. Als er eines Nachts schlief, hatte er eine Vision. Gott und seine Engel waren an dem Ort anwesend, an dem Jakob zeltete. Zu Tode erschrocken wachte er auf, weil Gott da war, obwohl er ihn nicht gesehen hatte; denn Gott ist ja unsichtbar. Von diesem Tag an wusste Jakob, dass Gott immer bei ihm war. Gott ist überall anwesend, wo immer man sich auch bewegt. Wo immer Sie sich in jedem Moment befinden, dort ist auch das Tor des Himmels – der Ort, an dem Gott mit Ihnen in Beziehung tritt, ob Sie es realisieren oder nicht. Wenn Sie mit Gott zusammenarbeiten und ihm dienen, können Ihnen einige recht erstaunliche Dinge begegnen.
Das Erstaunlichste, das Jakob schließlich erlebte, war seine Versöhnung mit Esau, seinem Bruder. Seine geistliche Reife hat großen Fortschritt gemacht. Gott änderte sogar seinen Namen Jakob in Israel, weil er kein Betrüger mehr war und sein alter Name nicht mehr passte. Da er nun reifer geworden war, stellte er fest, dass jetzt eine Versöhnung mit seinem Bruder an der Zeit sei. Er macht sich auf nach Hause, um zu sagen, dass er alles bedauert. Logischerweise erwartet er nichts anderes, als einen zornigen Esau, der ihm entgegen kommt, um ihn mit einem Speer zu durchbohren. Stattdessen aber kommt Esau ihm entgegen, umarmt ihn, beide weinen. Sie erleben, dass erstaunliche und unerwartete Dinge geschehen, wenn man mit Gott zusammenarbeitet!
Was Sie tun sollten: Gehen Sie auf “Jagd nach Gott.” Achten Sie auf: 2. Führungen oder Aufforderungen von Gott.
Gott ist immer auf Ihrer Seite. Halten Sie Ihre Ohren offen für das, was er Ihnen etwa sagen möchte. Diese Stimme geschieht am häufigsten als "sanfte, leise Stimme", die normalerweise nicht wirklich hörbar ist, sondern eher in Gestalt eines Gedankens oder einer Anregung kommt, etwas zu tun. Diese Stimme, wenn sie wirklich von Gott ist, ist der Heilige Geist, der in Ihnen lebt und Christi Gegenwart in Ihrem Leben und in Ihrem Verstand zu einer Wirklichkeit macht. Um tiefer in eine derartige Erfahrung einzutauchen, empfehle ich Ihnen, folgendes zu tun: Das nächste Mal, wenn das geschieht und Sie nicht sicher sind, ob es Gott ist, der geredet hat, oder ob es nur Ihr Verstand ist, der zu Ihnen spricht: denken Sie über das nach, was die Stimme Sie zu tun auffordert. Sagt sie ihnen, etwas Unrechtes zu tun oder jemanden zu verletzen? Wenn nicht, tun Sie es und sehen Sie, wasgeschieht. Normalerweise fordert mich diese Stimme auf, einfache Dinge zu machen, wie: "Geh und rede mitder Person." Das ist zu 90% der Fall. Wenn ich im Vertrauen gehorche, erlebe ich wie einige außerordentliche Dinge geschehen.
Das bringt uns zum nächsten Punkt, worauf zu achten ist ... 3. Überraschende Ergebnisse.
Wenn Sie mit Gott zusammenarbeiten, halten Sie die Augen offen für unerwartete Ergebnisse. Gott forderte mich einmal auf, zu einem unheimlich und böse dreinschauenden jungen Mann zu gehen und mit ihm zu sprechen. Er war in Leder gekleidet und hatte auf seine Augen dickes, schwarzes Makeup aufgelegt. Ich tat es und erfuhr schließlich, dass dieser Mann in meinem Alter ein ergebener Satanist war, bis er vor einer Woche ein Christ geworden war und Gott darum gebeten hatte, ihn zu jemandem zu senden, dem er Fragen über die Bibel stellen könnte.
Genau wie er mit Jakob war, so ist Gott auch mit Ihnen, um Sie in einen solchen Menschen zu verwandeln, wie er sich Sie immer vorgestellt hatte. Er ist sogar dann mit Ihnen, wenn Sie es nicht bemerken. Wenn Sie es realisieren und mit Gott arbeiten, erleben Sie, wie einige erstaunliche Dinge geschehen.
Wir fahren jetzt fort und kommen zu Jakobs Kindern, insbesondere zu einem, zu...
Josef: Gott ist mit Ihnen, selbst in DUNKELSTEN Zeiten.
Josef war der zweitjüngste der zwölf Söhne Israels, Papas Liebling. Er ließ es auch andere gerne wissen. Eines Tags hatte er Visionen, dass er über seine Brüder und ihre Familien herrschen würde. Er war unweise genug, mit diesen Träumen vor ihnen zu prahlen. Obwohl er wusste, dass sie diese Geschichten verrückt machten, fuhr er fort, von ihnen zu erzählen. Die Beziehungen wurden schlechter und schlechter, bis seine Brüder schließlich Josef ergriffen und an Sklavenhändler verkauften.
Nun beginnt die dunkelste Periode in Josefs Leben, eine solche, in die auch wir alle gelegentlich für eine Weile hineinkommen können. Aber Gott war sogar hier mit Josef. Er benutzte die schlechte Tat seiner Brüder als Gelegenheit, Josef in die Charakterschule zu bringen, genau wie er es mit Jakob tat. Josef war von diesen hochfliegenden Träumen erfüllt, war stolz und stark gegenüber jedem Geringeren. Doch jetzt befindet er sich unter dem Bodensatz der Gesellschaft, ist ein Fußabtreter für alle geworden. Er darf jetzt von seiner eigenen Medizin probieren. So wurde er an einen Staatsbeamten in Ägypten mit Namen Potiphar verkauft. Zunächst läuft alles sehr gut, bis Potiphars Frau Josef eindeutige Angebote macht. Er gibt ihr einen Korb. Als Vergeltung lügt sie und sagt, dass er sie vergewaltigen wollte. Josef wird ins Gefängnis geworfen. Stellen Sie sich seine Gedanken vor: "Wo bist du, Gott? Warum bringst du das nicht in Ordnung? Ich dachte, du wärest mit mir!"
1. Mose 39,21 sagt: „der HERR war mit ihm und ... ließ ihn Gnade finden vor dem Amtmann über das Gefängnis.“
Sogar in seiner dunkelsten Stunde, als Gott völlig abwesend zu sein schien, war Gott mit ihm. Während Josef im Gefängnis ist, sehen wir, wie er sich verändert. Statt mit seinen eigenen kleinen Träumen von Ruhm und Glück beschäftigt zu sein, sehen wir ihn, wie er seine Mitgefangenen beachtet und lernt, sich für sie zu interessieren.
Durch eine Serie von bemerkenswerten Ereignissen lässt Gott Pharaos Blick auf Josef fallen und schenkt ihm seine Gunst. So wird er schließlich der zweitwichtigste Mann in Ägypten, nach dem Pharao, dessen Befehle man zu befolgen hatte. Sieht aus wie eine Achterbahn! Schließlich, als eine große Hungersnot herrschte, gebrauchte Gott Josef, um ganze Völker vor dem Hungertod zu retten, inklusive seiner eigenen Familie, die nach Ägypten kommt und um Nahrung bittet. Gott hatte Josef in Zwang und Eisen legen lassen, was zu seinem Plan gehörte, Josef in einen besseren Menschen zu verwandeln und seine Familie vor dem Hungertod zu retten. Nun die Frage: Könnte das auch Ihnen jemals widerfahren?
Was Sie tun sollten: Gehen Sie auf “Jagd nach Gott”. Achten Sie auf: 4. Gott-verfügte “Degradierungen”.
Nächstes Mal, wenn Sie in Zwang und Eisen gelegt werden, fragen Sie Gott, was er Ihnen beizubringen versucht und was er an Ihnen bewirken möchte. Nichts geschieht jemals durch Zufall. Man versteht normalerweise nicht, warum etwas erst Jahre später eintrifft oder sogar erst auf der anderen Seite der Herrlichkeit geschieht. Doch jedes Mal, wenn Sie degradiert werden oder irgendwie das Gesicht verlieren, suchen Sie den dahinter liegenden Plan Gottes und, wenn er ihn Ihnen zeigt, seien Sie bereit, ihn zu sehen. Jesus hat uns gesagt: "Ich werde mit dir sein, auch wenn du alt wirst." Er ist auch mit Ihnen in Ihren Demütigungen; halten Sie Ausschau nach ihm, und Sie werden ihn finden.
Als Josef zuletzt seinen Brüdern persönlich gegenüber steht, bedauern sie sehr, was sie getan haben. Aber Josef sagt etwas, das die Theologie des ganzen 1. Buches Mose zusammenfasst: 1. Mose 50,20: „Ihr gedachtet es böse mit mir zu machen, aber Gott gedachte es gut zu machen, um zu tun, was jetzt am Tage ist, nämlich am Leben zu erhalten ein großes Volk.“
Der Mensch hat von Anfang an Böses gewirkt. Adam und Eva, Kain und Abel. Die Menschen in Noahs Tagen. Die Leute in Abrahams Zeit. Die Menschen in unserer Zeit. Sie beabsichtigen, Schaden zu tun. Aber hier ist das Erstaunliche, an das wir uns fest halten können: Die guten Absichten Gottes sind größer als die schlechten Absichten des Menschen. Ich wiederhole: Die guten Absichten Gottes sind größer als die schlechten Absichten des Menschen. Gott kann das Schlechte, das Menschen tun, zu unserem Wohl wenden. Von Anfang an bis zum heutigen Tag ist Gott MIT uns gewesen und hat unser Leiden benutzt, um Gutes daraus zu machen. So hat auch Gott in Jesus Christus das Übel unserer Welt auf sich genommen, um es zu verwandeln, um es zu benutzen, dass für Sie und mich Gutes herauskommt. Nichts hält ihn davon ab, alles zurechtzubringen. Gott ist heute mit Ihnen, um Ihre Schwierigkeiten und Kämpfe zu nehmen und sie zu verwenden, um Sie in eine bessere und vollere Lebensbeziehung mit ihm zu bringen
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