Gesundheit und Frische
Gesundheit und Frische
David wusch sich. Solange er auf dem Boden lag, hatte er seine Kleider nicht gewechselt. Für David klang das Wort Mörder so schlimm wie das Blut an den Händen von Lady Macbeth. Er betete: „Wasch meine Schuld von mir ab ... Erschaffe mir, Gott, ein reines Herz und gib mir einen neuen, beständigen Geist! “ (Psalm 51,4.12). David wusch sich und befreite sich von der niederdrückenden Last seines Gewissens. Er wusch die Vergangenheit weg, das Durcheinander und das anhaftende Versagen, die Probleme und alles, was ihn sonst belastete. Im Zeitalter der Viren- und Bakterienbekämpfung mit Antibiotika wird noch intensiver gereinigt, als nur die Hautoberfläche, man verlangt klinische Reinheit durch Entfernen aller Bakterien. Die Reinigung durch das Blut Jesu entfernt nicht nur jedes Molekül, das die Heiligkeit Gottes verletzt und auf die er empfindlich reagiert. Es wäscht alles Üble und Unausstehliche hinweg, und alles Böse, das auch uns schadet. Dieses Waschen führt dazu, dass Gott uns annimmt und wir uns auch selbst annehmen können. Er vergibt uns und wir sind mit ihm und uns im Reinen. Sein Blut macht allen Schaden gut und schenkt Vergebung.
Ein Gewaschener ist willkommen! Im viktorianischen England waren die Armen als „schmutzige Ungewaschene“ in den stolzen Kirchen und Kathedralen nicht willkommen. Ihnen standen lediglich so genannte Missionshallen offen. Nur Gott machte sich nichts aus ihrem ungewaschenen Zustand. Diese Missionshallen erschienen den Armen oftmals wie Erweiterungen des Himmels.
Das Waschen im Blut Jesu ist der Schlüssel zur Tür der göttlichen Segnungen, der Pass ins Reich Gottes und das Passwort, das uns den himmlischen Thronsaal öffnet. Der Himmel ist von denen bevölkert, die durch das Blut Jesu erlöst wurden. In der Offenbarung sah Johannes die, die „ihre Kleider gewaschen und im Blut des Lammes weiß gemacht haben“ (Offenbarung 7,14).
Zehntausende Stimmen vereinigten sich im Lobpreis und sangen: „Würdig ist das Lamm, das sich hat schlachten lassen“ (Offenbarung 5,11). Diese himmlische Melodie erklang nicht in Moll und alle Sänger hatten sich gewaschen und hatten ein vollkommen reines Gewissen. Der verführerische Teufel war von ihren Schultern gerissen worden. Sie sangen und sangen, befreit von der anhängenden Sünde der Vergangenheit. Sie waren gewaschen und willkommen.
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