Ermutigung weckt deine Berufung !


Ermutigung weckt deine Berufung!

unser himmlischer Vater die Quelle aller Liebe ist.

• Er initiiert den Prozess der Liebe in uns als er uns erschuf . . .

 • Er kam in Christus in unser Menschsein um uns aus Liebe zu erlösen

• Er tat dies alles weil ER einen Schatz in uns sieht, den wir oft noch gar nicht wahrnehmen

 Jesus nahm darauf Bezug, als er in einem Gleichnis vom Schatz im Acker sprach (Matth.13.44) Dort verglich er uns mit diesem Schatz für den ER alles (sein Leben, seine Göttlichkeit) hergibt um uns zu bekommen.

                       Ein großes Problem das viele von uns haben, ist unsere Unfähigkeit diesen Schatz in uns zu erkennen. Das heißt 

            das     Gute , das Schöne, das Begehrenswerte das Gott in uns sieht, selber wahrzunehmen. Einen Schatz im Acker

         muss      man finden im Dreck der Erde, es ist nicht etwas das einfach so passiert. So ist es mit dem Schatz in uns den Gott   sieht.

Hast Du schon einmal nachgedacht, was Gott in uns sieht und gesehen hat, das IHN bewogen so an uns Menschen zu handeln, das Johannes schreibt: So sehr hat Gott die Welt geliebt, das er seinen einzig geborenen Sohn hergab damit wir errettet werden?

 Wir alle sollten darüber nachdenken:

 Was ist da in uns verborgen, dass Gott so fasziniert und so in uns verliebt macht und ihn bewegt dieses große Opfer für uns zu bringen?

 Meine Frau hat die wunderbare Gabe sich so zu sehen . . . als seinen Augapfel, als die Braut aus dem Hohenlied, zu der Jesus allegorisch sagt: Wende deinen Blick von mir ab den er verwirrt mich (HL. 6.5)

 Das Problem vieler von uns ist, wir können uns und somit auch oft den Nächsten so nicht sehen.

 Was wir sehen und wo unser Blick hängen bleibt ist die äußere Hülle oder was wir im Moment sehen . . .

2.Korinther 4:7

Diesen Schatz tragen wir aber in zerbrechlichen Tongefäßen, wie wir es sind,

 Paulus sagt es sehr treffend, dass dieser Schatz (unser wahres Wesen das Gott sehen kann) in einem tönernen Gefäß ist. Gemeint ist damit unser äußerer Mensch, der oft wie ein Tongefäß wenig attraktiv aussieht.

Was passiert oft wenn wir unseren Nächsten – oder wir uns selbst betrachten?

 1.Samuel 16:7

Aber der HERR sprach zu Samuel: Schaue nicht auf sein Aussehen, noch auf die Höhe seines Wuchses, denn ich habe ihn verworfen; denn Gott sieht nicht auf das, worauf der Mensch sieht; der Mensch sieht auf das Äußere; der HERR sieht auf das Herz.

Wir sehen meistens nur die Äußerlichkeiten – die äußerlich positiven wie die negativen, weil wir nur mit den natürlichen Augen sehen und oft nicht geistlich sehen – An uns und anderen!

 Wir wollen heute lernen wie wir den Schatz in uns – gemeint ist das Potential das Gott in uns sieht und das ihn begeistert – hervorrufen können.

 Wir wollen uns zunächst 2 biblische Begebenheiten dazu ansehen und daraus lernen wie wir

In Zukunft lernen anderes zu sehen und zu sprechen – zu uns selber und zu anderen!

Richter 6:11-16

 Und der Engel des HERRN kam und setzte sich unter eine Eiche zu Ophra, die gehörte Joas, dem Abiesriter, und sein Sohn Gideon drosch Weizen in der Kelter, um ihn vor den Midianitern in Sicherheit zu bringen.

 Da erschien ihm der Engel des HERRN und sprach zu ihm: Der HERR ist mit dir, du streitbarer Held! Gideon aber sprach zu ihm: Ach, mein Herr, wenn der HERR mit uns ist, warum ist uns denn solches alles widerfahren? Und wo sind alle seine Wunder, von denen uns unsre Väter erzählten, indem sie sprachen: Hat der HERR uns nicht aus Ägypten geführt? Nun aber hat uns der HERR verlassen und in die Hand der Midianiter gegeben! Der HERR aber wandte sich zu ihm und sprach: Gehe hin in dieser deiner Kraft, du sollst Israel erretten aus der Midianiter Hand! Habe Ich dich nicht gesandt? Er aber sprach zu ihm: Ach, mein Herr, womit soll ich Israel erretten? Siehe, mein Geschlecht ist das geringste in Manasse, und ich bin der Kleinste in meines Vaters Hause! Der HERR aber sprach zu ihm: Weil Ich mit dir sein will, wirst du die Midianiter schlagen wie einen einzigen Mann!

In dieser Begebenheit sehen wir Gideon, der heimlich und in einer schweren Kriegszeit seinen Weizen drischt. Er ist wie wir aus dem Gespräch sehen mehrfach entmutigt und auch in seinem Gottvertrauen nicht sonderlich gefestigt.

 • Warum ist uns all das widerfahren von Gott? (Hadern mit Gott- tun wir das nicht auch)

 • Wo sind die Wunder von denen die Väter sprechen (Fragen wir uns das nicht auch oft)

 • Gott ist nicht wirklich da um uns zu helfen - wir müssen uns selber durchschlagen

• Ich bin gering, klein und machtlos – Was habe ich schon?

Wir sehen Gideon in einem geistlichen Zustand, in dem viele von uns auch ab und an sind.

 Nun geschieht etwas erstaunliches . . . Der Engel des Herrn kritisiert nicht seinen Kleinglauben und seine Verzagtheit, sondern er spricht ihn in besonderer Weise an:

 Der Herr ist mit dir du streitbarer Held!

 Wir haben schon vorhin gelesen, der Herr sieht nicht das Äußere, er sieht das Herz an. Der großartige Trost in dieser Begebenheit ist der, das Gott sich nicht durch unseren aktuellen Herzenszustand in seinem Urteil beeindrucken lässt.

Gott unser Vater sieht niemals das „jetzt“ das „aktuelle“ in dir, er sieht das Potential. Das was ER aus dir machen kann, wenn du ihm in seiner Ermutigung und Zubereitung folgst.

Was Gott macht ist das Potential, den Schatz in Gideon anzusprechen. Gott sieht nicht auf das Augenscheinliche und offensichtliche, er sieht tiefer hinein und ruft das „Große“ in Gideon hervor.

Wir sehen ähnliches als Jesus Simon bar Jona „Petrus“ (Felsen) nennt. Einen Mann der ihn 3 x verleugnen wird und auch später nochmals Feigheit vor dem Feind zeigte.

 Wir haben schon 3 mal in den letzten Predigten den Oberzöllner Zachäus benannt und wie Jesus seinen guten Schatz weckt, indem er ihn anspricht: Ich muss bei dir einkehren!

Aber Gott weiß um die Wichtigkeit unser Potential zu benennen, um damit den Schatz in uns hervorzurufen der tief in uns schlummert.

 Ähnliches tut Jesus als er Nathanael beruft (Joh.1.47). Er nennt ihn einen wahren Israeliten in dem kein Fehl und Tadel ist, Jesus schaut auf den Schatz in Nathanael und spricht ihn direkt an.

 Als Jünger (Nachahmer) Jesu und Kinder Gottes sollen wir in der selben Weise handeln lernen um so den Schatz Gottes in unserem Nächsten hervorzubringen.

 Wie werden wir Menschen in Zukunft ansehen und ansprechen und wie können wir uns auch selber ansehen und innerlich ansprechen.

 Um den Schatz in anderen anzusprechen müssen wir 2 Dinge erlernen und mit der Hilfe Gottes einüben . . .

 • Erkenntnis über das Herz und den Schatz im inneren des anderen erlangen!

Diesen Schatz ansprechen durch Worte und Handlungen der Ermutigung!

 Erkenntnis erlangen

Es geht nicht einfach nur darum ein paar nette Worte zu sagen, obwohl das ein guter Anfang ist und besser als schweigen oder kritisieren. Aber wir können im Gebet Gott bitten: Was ist der Schatz in meinem Gegenüber, was ist das, was du hervorbringen willst ? Das kann manchmal Zeit kosten und deshalb kann es auch hilfreich sein sich von Gott die Menschen zeigen zu lassen zu denen wir reden sollen und eine weile an ihnen dranbleiben.

 Dazu gehört meinen Gegenüber auch zu beobachten und zu sehen, was sprosst an Gutem aus ihm hervor, was fällt positiv auf, was sind seine versteckten Gaben . . . und dann beginne ich diese Dinge verbal über meinen Gegenüber hervorzurufen.

Dazu gehört die Gnade vom oberflächlich nicht so guten in die Tiefe des anderen zu schauen und das geht nur mit Gottes Hilfe und unserer inneren Bereitschaft es zu tun.

 Viele von uns sehnen sich selber nach Ermutigung oder nach Bestätigung!

Der beste Weg sie zu bekommen ist sie zu geben (Geben ist seliger als nehmen – Gib und mit dem Maß mit dem Du gibst wird dir wieder gegeben werden)

 Den Schatz im Gegenüber und mir ansprechen

 Der nächste Schritt . . . Hier geht es um die Macht der Worte die wir aussprechen . . .

 Es ist eine gewaltige Kraft in unseren Worten, Gesten und Taten anderen gegenüber!

Sprüche 18:21 Tod und Leben stehen in der Zunge Gewalt; wer sie liebt, wird ihre Frucht essen.

 Wir können Leben und auch Tod (emotionaler Tod ) in das Leben anderer oder unser eigenes transportieren. Indem, was wir aussprechen und manchmal auch durch unser gleich -gültiges Schweigen!

 Um von vorneherein Verwirrung zu vermeiden:

 Wir sind berufen offenkundige Fehlhaltungen anzusprechen und nicht nur leere nette Worte zu machen.

 Aber selbst Korrektur muss und kann in einer Weise kommen, das sie Leben bringt, Würde und Takt wahrt und zur freudigen Umkehr und Neuorientierung führt.

Wir alle kommen mal in Zeiten in denen wir manchmal nicht mehr wissen wo rechts und links oder oben und unten ist, wo unser Herz in die Hose gerutscht ist und unser Weg der klar schien plötzlich dunkel ist und wo wir Fehler, manchmal sehr dumme Fehler machen!

 In Zeiten wie diesen brauchen eines :

 ERMUTIGUNG & BESTÄTIGUNG & liebevolle Korrektur

 Wir brauchen den Anderen, der uns liebevoll korrigiert und mit Worten und Taten aufrichtet, Hoffnung schenkt und unseren Mut neu anfacht vorwärts zu gehen

Dies gilt auch in schweren Situationen in die wir uns durch bewussten Ungehorsam oder Rebellion gegen Gott hineinmanövriert haben.

 Verdammnis und Abweisung verhärtet in der Regel unser Herz und treibt uns in Scham von Gott weg. Liebevolle Korrektur und Ermutigung auf den Schatz in uns, produziert in uns ein weiches Herz, Gott und dem Nächsten unsere Schuld zu bekennen. Vergebung zu empfangen sowie die Ermutigung wieder auf den richten Weg zu gehen und auf ihm zu bleiben.

 2.Korinther 2:5

Wenn einer von euch so lebt, dass er Ärgernis erregt, dann hat er nicht mir, sondern vielmehr euch allen Kummer bereitet - 2:6 Ihr habt sein Verhalten bestraft, damit soll es gut sein. 2:7 Jetzt müsst ihr ihm vergeben und ihn ermutigen, damit er nicht verzweifelt. 2:8 Zeigt ihm deshalb, dass ihr alle ihn liebt.

Es ist eine gewaltige Kraft in unseren Worten, Gesten und Taten anderen gegenüber, wir unterschätzen all zu oft was für eine Kraft wir in uns haben andere aufzubauen und so den Schatz, den Gott sieht in ihnen hervorzurufen. Es ist oft wenig Einsatz von unserer Seite dazu nötig , aber hat viel Wirkung, so z.B

• Ein nettes Wort (geschrieben oder ausgesprochen)

• Ein Kompliment (geschrieben oder ausgesprochen)

• Ein Dank für gute Arbeit oder Dienste (geschrieben oder ausgesprochen)

• Ein Trost (geschrieben oder ausgesprochen)

• Eine Umarmung

 • Ein kleines Geschenk

Wie oft schweigen wir, weil wir zu sehr mit uns selbst beschäftigt sind, oder noch viel mehr, weil es uns niemand beigebracht hat – Da wir selber in einer Kultur des Undanks und der Gleichgültigkeit großgeworden sind. Dies ist nicht böse Absicht, sondern oft Mangel an Erziehung und Vorbild im Elternhaus.

Aus Schwaben kommt ein Sprichwort: „Nicht gemotzt ist genug gelobt“ Wir lachen darüber, aber Sprichworte wie diese haben tausende innerlich geprägt und zum Geiz mit ihrer Zunge und Gefühlen erzogen.

 Das Resultat ist: Wir berauben uns alle selber der größten Kraft die es gibt:

• Ermutigt zu werden

 • bestätigt zu werden

 • getröstet zu werden

 • Den Schatz in uns auszuleben

Sprüche 12:25 Sorge im Herzen bedrückt den Menschen; aber ein freundliches Wort erfreut ihn.

 Sprüche 15:23 Es ist einem Mann eine Freude, wenn er richtig antwortet, und wie wohl tut ein Wort zur rechten Zeit

 Es ist interessant, das in den USA die Fähigkeit einander zu ermutigen um ein vielfaches stärker ausgeprägt ist als bei uns.

 Manchmal mag es für uns schon „überzogen süß“ klingen, aber sie tun es und wie ich meine mit einem gewissen Erfolg. Es ist immerhin das Land mit dem stärksten Wirtschaftswachstum und dem größten Erfinder & Entdeckerpotential.

 Solche Dinge können geschehen in einer Kultur der Ermutigung. Ermutigung hilft uns unseren Horizont zu sprengen. Ermutigung hilft uns weiter zu gehen als es der Rest der Welt uns gestatten will, Ermutigung hilft uns dranzubleiben auch in Krisen bis der Durchbruch kommt.

Hier in Deutschland und der Schweiz haben wir in der Regel eher eine Gegenkultur zur Ermutigung.

Wir kritisieren sehr schnell, sprechen mehr über die Gefahren als die Chancen, wollen immer schön auf dem Teppich bleiben.

 Unser Vater aber sieht durch jede unserer Schwächen hindurch, den Schatz den er in uns hineingelegt hat und möchte nun durch uns und unserem Mund zu einem Ermutiger unseres Nächsten werden, damit sein reich gebaut und noch viel mehr von innen her gestärkt wird.

 Epheser 4:29

 Redet auch nicht schlecht voneinander. Was ihr sagt, soll für jeden gut und hilfreich sein, eine Wohltat für alle.

 Indem wir lernen was Paulus hier sagt, können wir darin wachsen unsere Worte so zu gebrauchen, das sie Wohltaten für andere hervorbringen, das sie aufbauen anstatt zu zerstören, ermutigen anstatt Furcht und Frustration zu bringen.

 In 1.Petrus 3.9 lesen wir, das wir zum segnen berufen sind . . .

 Das Wort „Segnen“ bedeutet zunächst etwas Gutes über einen anderen zu sagen

 Und da Worte reale Kraft haben, wird das Gute auch kommen.

Darüber hinaus bedeutet das Wort „segnen“ ganz konkret die Kraft in Menschen oder Situationen Gottes zu übertragen, wenn wir segnen, ermutigen, aufbauen.

 2.Korinther 4:7

 Diesen Schatz tragen wir aber in zerbrechlichen Tongefäßen, wie wir es sind,

 Jesus wusste wo immer ER den Schatz im Menschen ansprach kam er hervor, darum folgten ihm die Sünder in Scharen.

 Wir haben eher eine Neigung das Gefäß anzusehen und anzusprechen. Wir sehen die Risse, das rauhe und die wenig attraktive äußere Seite des Tonkrugs . . .

 Wir sind geneigt zu sagen:

Ändere dies und das, dann können wir weitersehen – ohne dem anderen wirkliche Perspektiven zu eröffnen.

 Unser Vater möchte das wir lernen den Schatz in Menschen zu sehen, den er hineingelegt hat und zu diesem Schatz zu sprechen!

Wenn wir ausdauernd zum Schatz sprechen, kommt er auch zu seiner Zeit an die Oberfläche.

 Wir versuchen oft erst den Dreck und das untaugliche zu entfernen, bevor wir uns dem Schatz widmen – Gott tut das Gegenteil!

 Wenn der Schatz hochkommt, kommt der Dreck von alleine mit hoch und wenn Menschen beginnen den Schatz in sich selber zu entdecken, wollen sie den Dreck nicht mehr (Zachäus) Und sind selber motiviert ihn zu beseitigen.

 Gott hat in jedem von uns einen Schatz versteckt und will das wir ihn entdecken und heben.

Oft brauchen wir dazu einander, weil wir uns selber oft nicht über den Weg trauen. Aber auch

das sollen wir lernen kühn anzunehmen das wir geliebt sind und Schätze in uns haben.

                         Ministrie

• Werde 2008 zu einer positiven Präsenz in einer negativen Welt!

• Werde 2008 ein Ermutiger – lerne jeden Tag einen Menschen ehrlich zu ermutigen und zu bestätigen.

 • Tue es in deiner Familie, Firma, Gemeinde, Freundskreis

• Benutze e-mail, Postkarten, Fax, SMS, Telefon oder ein persönliches Wort oder ein kleines oder großes Geschenk!

• Tue es regelmäßig, mache eine Gewohnheit daraus und denke daran: „Was Du säst wirst du ernten !“