Ein Mensch nach dem Herzen Gottes
EIN MENSCH NACH DEM HERZEN GOTTES
UWE DAHLKE
TEIL 1
WIE EROBERE ICH DAS HERZ GOTTES?
Wer möchte gerne ein Mensch nach Gottes Herzen sein ?
Wer würde es gerne hören, dass er nach dem Herzen Gottes ist ?
Was glaubst du, ist dazu nötig ?
„Und als er (Gott, Saul) verstoßen hatte, erhob er David zu ihrem König, von dem er bezeugte (1. Samuel 13,14): »Ich habe David gefunden, den Sohn Isais, einen Mann nach meinem Herzen, der soll meinen ganzen Willen tun.«“ Apg.13:22
„Aber nun (Saul) wird dein Königtum nicht bestehen. Der HERR hat sich einen Mann gesucht nach seinem Herzen, und der HERR hat ihn bestellt zum Fürsten über sein Volk; denn du hast das Gebot des HERRN nicht gehalten.“ 1.Samuel 13.14
Mit diesen Versen beginnt die Geschichte des Hirtenjungen David, der zum König über ganz Israel wird. Es ist eine Geschichte von Siegen und Niederlagen und einer großen Liebe zu Gott.
Für mich ist David das Pendant zu Petrus im NT. Beide Männer besaßen eine große Liebe zu Gott, neben einer großer Schwachheit, diese Liebe perfekt auszuleben. Beide kamen an einen absoluten Tiefpunkt in ihren geistlichen Karrieren und überwanden ihn durch ihr Vertrauen in Gottes unerschütterliche Liebe und Vergebung.
Wir werden sehen, dass ein Mensch nach Gottes Herzen zu werden, nichts mit äußeren Taten zu tun hat, sondern mit der inneren Haltung eines Herzens, das sich nach Gott und seiner Gerechtigkeit sehnt... und mit allen Mitteln versucht dorthin zu gelangen, egal wie oft man dabei hinfällt!
David war ein Mann, der sich durch eine große Liebe zu Gott auszeichnete, der aber auch durch etliche Fehler schwerwiegende Schuld auf sich lud. Es gibt mehr als 5 schwere Verfehlungen, von denen die Bibel uns berichtet, die David begangen hat - nachdem ihn Gott erwählte.
Wieder sehen wir auch hier, dass wir Gott niemals überraschen können. Er weiß genau, wen er erwählt und beruft - und er weiß es auch bei dir und bei mir !
„Denn Gottes Gaben und Berufung können ihn nicht gereuen.“ Römer 11:29
Gott weiß genau welches „Werkstück“ er in dir und mir erwählt und wie er es bearbeiten muss, damit es herrlich wird. Es ist seine weise Hand die uns zielsicher und meisterlich vollendet - nicht unsere persönliche Fähigkeit oder Willigkeit.
„...und ich bin darin guter Zuversicht, dass der in euch angefangen hat das gute Werk, der wird's auch vollenden bis an den Tag Christi Jesu.“ Phillipper 1:6
WIE JESUS UNS SIEHTJesus sieht in uns einen willigen Geist in einem schwachen Fleisch. Wir meinen immer er sieht nur unsere Schwachheit. Aber was er sieht und was ihn begeistert ist dein williger Geist, der in der Stunde deiner Wiedergeburt ein klares und unverlierbares JA gesagt hat – und den Er vollenden wird!!!
Gottes Güte mutet fast wie ein Paradoxon an – jedoch nur, weil wir sie nie völlig verstanden haben und Gott deshalb mit uns Menschen und unseren Reaktionen auf das Versagen anderer verglichen haben.
Doch zurück zu David, dem Mann nach dem Herzen Gottes und seinem „Sündenregister“
: - Ziklag (Schutz im Lager des Feindes - 1.Sam.27.6 ff)
- Bathseba (Selbstzufriedenheit & Ehebruch –2.Sam.11.1 ff)
- Uria (Mord & Anstiftung dazu - 2.Sam.11.15)
- Absolom & Adonija (Kinder nicht erzogen 1.Könige 1.6)
- Die Tenne Araunas (Israel gegen Gottes Gebot gezählt -1.Chron.21.2)
Alle diese Verfehlungen sind Dinge, die Gott schon sah, als er David von den Schafen erwählte und aussprach, dass er sich einen Mann nach seinem Herzen erwählt hat!
- Waren die Verfehlungen Gott gleichgültig?
- Hatte David einen Sonderbonus bei Gott?
- Maß Gott mit 2erlei Maß ?
- Ist Sünde unwichtig ?
Nein! Wir sehen, dass David für jedes Vergehen auch bestimmte Folgen zu tragen hatte, die er nicht hätte tragen müssen, wenn er treu geblieben wäre.
Dies soll uns motivieren, als Christen Umwege der Sünde zu unterlassen, denn für jede Sünde zahlen wir einen Preis – nach dem Prinzip von Saat & Ernte.
Doch das Erstaunliche und Ermutigende für uns an David ist, dass Gott ihn trotz seiner Schwächen als einen Mann nach seinem Herzen ansieht, ihn beruft, König zu sein, ihn zum irdischen Stammvater von Jesus macht und ihm einen großartigen Dienst anvertraut.
Dies soll uns Hoffnung für uns selber machen, dass wir Menschen nach dem Herzen Gottes werden können und es schon sind, egal wie schwach wir gewesen sind oder sein werden.
Was ist es, das David von anderen unterschied ? Was ist es, das Gott in uns sucht und ihn dazu führen kann, auch zu dir und zu mir zu sagen: Du bist ein Mensch nach meinem Herzen? Schauen wir nochmals auf seine Berufung durch den Propheten Samuel:
NICHT DAS ÄUßERE ALLEIN...
„Als sie nun kamen, sah er den Eliab an und dachte: Fürwahr, da steht vor dem HERRN sein Gesalbter. Aber der HERR sprach zu Samuel: Sieh nicht an sein Aussehen und seinen hohen Wuchs; ich habe ihn verworfen. Denn nicht sieht der HERR auf das, worauf ein Mensch sieht. Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der HERR aber sieht das Herz an.“ 1.Samuel 16:6-7
Dieser Vers zeigt uns viele Wahrheiten...
Samuel sah Eliab, den Erstgebornen, an und war beeindruckt von seiner äußeren Figur, seiner Ausstrahlung und seinem Rang als Erstgeborenen.
Auch heute gibt es an Menschen viele Äußerlichkeiten, durch die wir uns gerne blenden und beirren lassen und so zu einem rein menschlichen Urteil kommen! Aber Gott sieht in das Herz eines Menschen hinein und sieht mehr als wir sehen!
Was aber ist mit den Taten oder Äußerlich keiten eines Menschen? Können sie uns nicht Aufschluss über das Herz eines Menschen geben???
- Zeigen sie nicht auch das Innenleben eines Menschen?
- Sagt nicht Jesus, dass der Baum an seinen Früchten erkannt wird?
- Also kann doch das Tun eines Menschen zeigen wer er wirklich ist!?
Die Antwort ist: Bis zu einem gewissen Grad ja, aber offensichtlich geben nicht alle Taten und Äußerlichkeiten Aufschluss über das, was wirklich im Herzen eines Menschen ist! Darum warnt uns die Bibel nicht „nur“ nach dem zu richten was vor Augen ist!
Welche Schlüsse können wir daraus für unser Leben als Christ ziehen? Viele von uns verdammen sich, für das was sie tun, oder getan haben und glauben, ihr Herz sei eine einzige Schlammgrube und sie seien völlig unwürdig vor Gott.
Andere werden von uns verurteilt für das, was wir an ihren Taten oder Äußerlichkeiten gesehen haben und glauben, dass es reicht ihn zu be(ver)urteilen.
Taten und Äußerlichkeiten zeigen jedoch offensichtlich nicht immer das wahre Herz eines Menschen, so wie es Gott sieht!
- Was hatte Abraham getan?
- Was hatte Jakob getan?
- Was hatte Petrus getan?
- Was die Jünger?
Trotz mancher (oberflächlich) wenig tauglicher Taten sah Gott etwas tief im Herzen dieser Männer, dass ihn anzog, ihn begeisterte, ihn überzeugte, dass es die richtigen Menschen waren, Menschen nach seinem Herzen. Er sah sehr wohl das schwache Fleisch, aber auch den willigen und für ihn offenen Geist.
Gott kann den Unterschied erkennen, wo wir entweder aus Herzenshärte, Verstockung und Gotteshass handeln, oder aus Unreife, Unwissenheit, kultureller Prägung oder Furcht.
Gott sah das Herz Davids und die Schätze die sich hinter einer Schale aus Unreife, Unwissenheit und törichtem Eigensinn verbargen.
Er sah, dass dieses Herz sich tief im Inneren nach ihm sehnte und ihm gehorchen und folgen wollte, auch wenn es dabei manchmal gewaltig stolperte und hinfiel - und so sieht Gott auch dein Herz und nicht nur das, was du aus Unvermögen tust.
Wir wollen einen Blick in das Herz Davids tun und dabei unser eigenes Herz entdecken: Als David wegen seiner schweren Schuld an Uria & Bathseba überführt wurde schrieb er den 51. Psalm, der sein Herz zeigte und die aufrichtige Bestürzung über sein Tun:
„Gott, sei mir gnädig nach deiner Güte, und tilge meine Sünden nach deiner großen Barmherzigkeit. Wasche mich rein von meiner Missetat, und reinige mich von meiner Sünde; denn ich erkenne meine Missetat, und meine Sünde ist immer vor mir. An dir allein habe ich gesündigt und übel vor dir getan, auf dass du recht behaltest in deinen Worten und rein dastehst, wenn du richtest. Siehe, ich bin als Sünder geboren, und meine Mutter hat mich in Sünden empfangen.“ Psalm 51:3
Er anerkennt seine Sünde, er versteckt und verniedlicht sie nicht! Er erkennt sein Wesen als erlösungsbedürftig von klein auf an. Dies ist ein offenes und korrigierbares Herz, das Gott sucht!
„Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz, und gib mir einen neuen, beständigen Geist. Verwirf mich nicht von deinem Angesicht, und nimm deinen heiligen Geist nicht von mir. Erfreue mich wieder mit deiner Hilfe, und mit einem willigen Geist rüste mich aus.“ Psalm 51:12-14
Er begreift, dass er sich alleine nicht ändern kann, er erkennt das ganze Ausmaß seiner Schuld und seiner Fähigkeit zu sündigen und bittet Gott um seine Hilfe, ihn zu erneuern. (Selig sind die da hungert und dürstet nach DER Gerechtigkeit denn sie sollen satt werden.) Es ist der Punkt wo wir erkennen, dass wir Erlösung brauchen die über äußere religiöse Handlungen hinausgeht.
„Denn Schlachtopfer willst du nicht, ich wollte sie dir sonst geben, und Brandopfer gefallen dir nicht. Die Opfer, die Gott gefallen, sind ein geängsteter Geist, ein geängstetes, zerschlagenes Herz wirst du, Gott, nicht verachten.“ Psalm 51:18-19
Er begreift, dass Opfer nur äußerliche Zeichen sind, er erhebt sich in seinem Verstehen weit über religiöse Handlungen (was revolutionär war). Er beginnt das Herz Gottes zu verstehen und weiß, dass Gott Beziehung sucht, Ehrlichkeit von unserer Seite und innere Betroffenheit anstelle von äußerem religiösem Formalismus, den er als reicher König hätte leicht erfüllen können.
Hier sehen wir, was Gott in uns sucht und sieht: Eine ehrliche Betroffenheit über unser Versagen und ein tiefes Verlangen nach einem gerechten Leben.
KEINE ZEIT FÜR SELBSTGERECHTIGKEIT UND SELBSTVERDAMMNIS
In Psalm 51:15 sehen wir vertrauenden Glauben in Aktion:
„Ich will die Übertreter deine Wege lehren, dass sich die Sünder zu dir bekehren.“ Psalm 51:15
David hält sich nicht mit Selbstverdammnis auf, er sagt nicht: Ich bin es nie mehr wert meinen Mund aufzumachen, mein Dienst ist vorbei - er möchte anderen Sündern helfen. Ein Pastor sagte mir mal: “There is a lot of space behind the cross, but very little behind a pulpit.” - Solche Aussagen triefen vor Selbstgerechtigkeit. Wäre die Ansicht dieses Leiter wahr, hätte David kein Recht mehr gehabt, Leiter zu sein.
Was bewegt Menschen, die so etwas sagen?
Sie vergleichen Gott mit der Kurzsichtigkeit eines Menschen, sie haben Gnade nicht verstanden und nicht begriffen, dass es tief im Herzen eines gefallenen Menschen Änderung geben kann. Sie glauben nicht an 7x70 Mal und bemerken oft ihre eigene Schuld nicht oder ignorieren sie.
Als David sagte: Ich will die Übertreter deine Wege lehren, dass sich die Sünder zu dir bekehren, war dies keine tote Religionspredigt wie: Tu dies und das nicht; sondern er wollte die Sünder an seinem eigenen Leben, Versagen und Vergeben teilhaben lassen. Er wollte sie nicht entmutigen und sagen: Schaut mal wie toll ich bin und nun kann ich euch sagen, wie mies ihr drauf seid.
Er wollte das Herz Gottes den Menschen nahe bringen, die moralisch, in ähnlicher Weise wie er, gefallen waren. Sein lebendiges Erleben der Güte Gottes wurde zu einer lebendigen Lehre für Millionen Leser, zu einer realen Hoffnung, dass es auch für sie Gnade geben würde (Realtheologie).
„Ich habe mehr Einsicht als alle meine Lehrer; denn über deine Mahnungen sinne ich nach.“
Psalm 119:99 Dieser Psalmteil führt uns zu einer der Hauptantriebskräfte, die David zu einem Mann nach Gottes Herz machten: Er betrachtete Gott mit seinem Herzen und anhand der Realität des Lebens, nicht durch die Brillengläser einer vorgefertigten Theologie, die offensichtlich niemand auf ihren tiefern Sinn hin hinterfragte.
Zum Beispiel:
Wohl wenige der Zeitgenossen Davids machten sich Gedanken über die Bedeutung der Tieropfer. Man brachte die vorgeschriebenen Opfer dar und glaubte Gottes „Blutdurst“ damit zu stillen. Die meisten Menschen zur Zeit Davids erkannten das wahre Wesen Gottes gar nicht, nicht einmal die Priester & Lehrer, aber David der nachsann.
„Denn Schlachtopfer willst du nicht, ich wollte sie dir sonst geben, und Brandopfer gefallen dir nicht. Die Opfer, die Gott gefallen, sind ein geängsteter Geist, ein geängstetes, zerschlagenes Herz wirst du, Gott, nicht verachten.“ Psalm 51:18-19
Was David hier eigentlich aussagte war für seine Zeit „revolutionär“. Oberflächlich betrachtet sprach er ja gegen das Gesetz des Mose, zumindest stellte er es in Frage. Aber er entdeckte tiefere Dimensionen der Person und des Herzens Gottes durch sein Suchen und Fragen.
WAS BEDEUTET DAS FÜR UNS HEUTE?
Viele Lehrer, Pastoren und auch Christen nehmen sich keine Zeit, noch haben sie den Mut, über Gottes Herz und Absichten unreligiös und außerhalb traditioneller Bahnen nachzudenken! Das Resultat daraus ist ein traditionelles Gottesbild - und ein Leben aus den oft überholten Auslegungs-Traditionen anderer Lehrer.
Darum sind viele Predigten vielerorts trocken, hohl und nur leere, fromme Worthülsen oder religiöse Phrasen. Und Menschen verlassen Gottesdienste oder Seminare genauso leer und uninspiriert wie sie gekommen sind.
David war ein Mann, der gerade wegen seiner Schwachheiten das tiefste und innerste Wesen Gottes suchte. Als er Psalm 51 schrieb war er ein Ehebrecher und Mörder geworden und er war sich dessen schmerzlich bewusst. Aber tief in seinem Herzen war er immer noch ein Mann der Gott suchte. Seine innere Not trieb ihn voran, tiefer in das Wesen Gottes zu dringen und er fand dort Gnade, Vergebung und Ruhe für sein eigenes Herz.
Freunde, wir finden die Schätze der Wahrheit über Gott nicht in den Bergwerken der Tradition oder ausgelaschten Religiosität, auch nicht in frommen Floskeln, sondern wenn wir von ganzem Herzen suchen und vor allem, wenn wir anfangen ehrlich vor uns selber und vor Gott zu werden.
„Mir, dem allergeringsten unter allen Heiligen, ist die Gnade gegeben worden, den Heiden zu verkündigen den unausforschlichen Reichtum Christi und für alle ans Licht zu bringen, wie Gott seinen geheimen Ratschluß ausführt, der von Ewigkeit her verborgen war in ihm, der alles geschaffen hat.“ Epheser 3:8-9
Oft glauben wir alles über Gott zu wissen, weil es uns andere so sagen und wir uns selber nicht auf die Suche machen. Hier lesen wir, dass „der Reichtum Christi“ - und das ist sein Wesen und seine Vorhaben - „unausforschlich“ sind.
In Joh. 16.12 sagt Jesus zu den Jüngeren, dass er ihnen noch viel zu sagen hätte, aber dass sie es jetzt nicht tragen (verstehen) können. Da ist soviel mehr, das Gott von sich mitteilen möchte! Gott sehnt sich danach, von seinen Kindern gesucht und ausgeforscht zu werden, damit wir ihn immer besser verstehen und vor allem lieben können.
Wir können ihn nur anbeten, wenn wir Ihn erfahren haben, wie es z.B. David getan hat. Er hat Gott auf vielfältige Weise erfahren, aber vor allem seine Gnade entdeckt und sein eigentliches Wesen, seine Gefühle und seine Liebe die er für uns hegt.
Und das machte David zu einem Anbeter und Mann nach dem Herzen Gottes. Diese Grundhaltung führte ihn auch dazu, für die Bundeslade ein Zelt aufzurichten, in dem über das ganze Jahr mit 4000 Musikern angebetet wurde! Dieses Zelt war kein Nachbau der Stiftshütte wie sie Moses bauen ließ, sondern ein Ort der emotionalen Herzensanbetung. David war seiner Zeit damit Lichtjahre voraus und ein Prophet der zeigte, was kommen würde.
Als er dann den steinernen Tempel bauen wollte, verbot Gott ihm in seiner großen Liebe dieses Vorhaben:
„...und ich bin sicher, Gott tat das, damit dieses wunderbare prophetische Bild des Zeltes, das David zu seinen Lebzeiten errichtet hatte – das mehr wert war, als der Tempel, den Salomon baute – nicht zerstört würde.“ 2.Sam.7.5ff–
Stein vs. Leben – tote Religion vs. Vertrauender, liebender Glaube!
Das ist das Leben, das Gott in dir und mir sucht, vor allen beeindruckenden religiösen und gesellschaftlichen Äußerlichkeiten und Leistungen, die wir gerne als wesentlich hinstellen und die wir an anderen zu oft verehren.
Gott sucht in jeder Generation Menschen wie David, Menschen nach seinem Herzen. Menschen die sich nicht vom äußeren religiösen Gepränge täuschen und festhalten lassen, sondern Menschen, die sein innerstes Herz und Wesen suchen. Menschen, die wie David hungrig sind, das wahre Herz und Wesen Gottes unter leeren Äußerlichkeiten zu finden.
Diese Suche erfordert einen mutigen und hungrigen Geist – und zu viele sind auch noch heute mit dem Manna von Gestern zufrieden!
David war hungrig, deshalb schrieb er:
„Wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser, so schreit meine Seele, Gott, zu dir. Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott. Wann werde ich dahin kommen, dass ich Gottes Angesicht schaue?“ Psalm 42:2-3
Gott möchte heute diesen Hunger und diese Gesinnung in dir erwecken!
Er schaut nicht auf dein Äußeres dabei!
Er schaut nicht auf deine augenscheinlichen Schwächen!
Auch nicht auf das was dir morgen vielleicht an Sünde passieren wird!
Er kann unterscheiden zwischen Sünden, die aus Unreife und Schwachheit geschehen - oder weil wir verblendet worden sind – und der Sünde, die aus einem durch und durch bösen Herzen geschieht.
Das Leben Davids ist eine der großartigsten Ermutigungen für Gläubige – nicht zur Sünde – aber zu sehen, wie weit und tief die Gnade Gottes reicht – und wie sehr Gott sich freut, wenn wir trotz unserer Schwächen nicht vor ihm davonlaufen, sondern zu ihm laufen!
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