Eigene Erkenntnisse
Erkenntnisse am 23. April 05
Die Unterschiedlichkeit der Lebensgefühle der abgefallenen Wesen
Einigkeit durch das Ziel - Gott
Einigkeit und Glückseligkeit in den Himmeln sind möglich, weil alle Wesen auf Gott ausgerichtet sind, und durch Gott, der wiederum mit allen Wesen verbunden ist, ist die Harmonie und Glückseligkeit zu erleben.
Wenn die Selbstbesinnung in den Himmeln - wie Gott sie ebenfalls durchführt -, ohne die Liebe, ohne die Hinwendung zu Gott durchgeführt wird, treten Trübungen der Licht-lebenskräfte ein, weil die Verbindung zu Gott abgebrochen wurde und eigene Kräfte der Gedanken und Gefühle entstanden.
Durch Wiederholungen - ohne Gott, ohne die Verbindung zu Gott, entwickelten sich andersartige Gedanken und somit Gefühle.
Die Einigkeit untereinander ging mehr und mehr verloren.
Es bildeten sich andere „Einigkeiten“ unter denen, die eine andersartige Gesinnung eingenommen hatten und sich zusammenschlossen, weil diese Art von Gedanken und Gefühlen sich gegenseitig anzogen.
Die „Uneinigkeit“ war entstanden, die letztendlich zur Trennung führen musste und wird.
Auf Erden erleben wir diesen Vorgang sehr ausgeprägt.
Wenn sich zwei oder mehrere Menschen in der Einigkeit sind, ist eine Scheinharmonie da, die jedoch plötzlich enden kann, wenn uneinige Gefühle, Gedanken oder Handlungen einspielen.
Irdische Einigkeiten haben somit nur solange Bestand, wie unterschiedliche Gedanken und Gefühle - die ja immer vorhanden sind - nicht in Anspruch genommen werden, um die Scheinharmonie nicht zu stören.
Da setzt dann die Selbstverleugnung ein.
Wenn Gedanken oder Gefühle unterschiedlich sind, kann keine Einigkeit eintreten!
Dieses kann nur geschehen, wenn ein einziges Ziel von allen angestrebt wird, in Fall der Heimwärtsführung das Ziel unseres Ursprunges und unserer gemeinsamen Lebensquelle - Gott!
Wenn wir wieder mit Gott unser Leben leben wollen, dann haben wir schon einmal eine Ausrichtung, die langsam, Schritt für Schritt, wieder zur Einigkeit führen wird.
Dazu müssen wir in unsere so genannte „Tiefe“ oder zu unserer geistigen „Höhe“ finden.
Die Ausrichtung hin zu Gott, die Hingabe an Gott führt uns dann mehr und mehr heim zu uns selbst und zu Gott.
Und da ist jeder selbst gefragt, das muss jeder selbst wollen.
Und da wir alle mit Lichtkräften ausgerüstet sind, die aber abgedeckt werden durch die Kräfte der Lieblosigkeit = ohne Gott leben, müssen wir durch neues Denken, Reden und Handeln die lieblosen Kräfte abbauen, indem wir sie nicht mehr in Anspruch nehmen.. Wir müssen unserem wahren Ich, das ja mit Gott verbunden ist, wieder unsere Lebens-führung übergeben.
Und darum ist es Gottes Wunsch, dass wir ihm unsere Ruhe und Stille reichen, damit er uns seine Hilfen überhaupt zukommen lassen kann.
Indem wir unsere Ruhe und Stille Gott reichen, hören die dauernden Gedankenströmungen mehr und mehr auf.
Bestimmen die Gedanken- und Gefühlsströmungen unseres Menschseins unsere Lebensführung, sind wir dauernd Sender und können die hilfreichen Kräfte des Lichtes nur unzureichend empfangen und aufnehmen.
Mit Gott leben bedeutet in der Freiheit und Unabhängigkeit zu leben, und in der Freiheit kann die wahre Liebe erst wieder umfassend wirken und leben.
Doch unsere vorhandenen Liebeskräfte wollen sich miteinander verbinden und unter-einander leben, damit uns schon gegenseitige kleine Glückseligkeiten erlebbar werden. Doch wenn wir diese kleinen Liebesschwingungen nicht zulassen, verhindern wir eine Verbindung unter ihnen und verhindern somit eine Verschmelzung untereinander.
Darum ist eine Hinwendung zu Gott, das Lebenlassen unserer Liebesgefühle der einzige Weg, um wieder die Einigkeit untereinander aufzubauen.
Doch das geht erst, wenn wir die unterschiedlichen Lebenskräfte in uns und in den anderen Menschen als gegeben annehmen und die Erwartung loslassen, dass wir schon in einer Einigkeit leben, nur weil wir meinen, den selben Weg zu gehen.
Die Ausrichtung hin zu Gott - mit Gott zu leben - kann eine einige Gefühlsausrichtung bewirken.
Nur das gemeinsame Zusammensein, das gemeinsame Lieder singen, die gemeinsamen Gespräche allein bewirken noch keine Einigkeit, weil noch zu viele unterschiedliche Lebensströmungen vorhanden sind.
Und darum kommt es immer wieder zu zeitweiligen oder längeren Trennungen zwischen den Geschwistern, die aber doch nur Folge einer ungenauen Gesinnung sind.
Daher ist es notwendig, öfter in die Selbstbesinnung zu gehen, um sich Gott zuzu-wenden, um sich selbst zu erkennen und lieben zu lernen.
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