Eigene Erkenntnisse


Erkenntnis am 28. September 2005
Die Eigenständigkeit - Unabhängigkeit - Erkenntnis meiner selbst - der Wendepunkt

Gott hat uns geschaffen und mit allen Lichtkräften ausgestattet, die wir benötigen, um ein eigenständiges Leben außerhalb Gottes leben zu können, mit dem Ziel der individuellen Vollkommenheit.
Das bedeutet, dass ich eine Einheit bin, wie es die Lichtlebenszellen waren, bevor sie sich zusammenschlossen - eine individuelle Gemeinschaft mit Befähigungen, eine kleine Familie, die unabhängig von anderen Lichtlebenszellen leben kann.
Ich bin wiederum ein Lichtelement aus der Gesamtfülle, der Einheit aller Lichtlebens-kräfte, die wir „Gott“ nennen.
In Gott zur Gotteskindschaft herangereift, aus Gott in den Himmel gegeben, in eine geistige Familie, lag der Weg der individuellen Reife vor mir.
Da die Geburt in den Himmeln ohne Rückerinnerung an meinen Aufenthalt in Gott ver-lief, benötigte ich die Zuwendung meiner Geisteltern, die mich - solange ich noch ein geistiges Kind war - auf Gott zuführten, indem sie mich auf meine Eigenständigkeit und Selbstreife zuführten, bis ich den Reifezustand erreicht hatte, der mich auf eigenen Beinen stehen ließ.
Ab diesem Zeitpunkt trug ich die Verantwortung für alle meine Entscheidungen.
Ich lebte von da ab aus mir selbst und entschied, ob ich andere Einflüsse - von den mich umgebenden Wesenheiten - zuließ, um sie mir dienen zu lassen bei meinem Voranschritt, oder sie neutral einstufte.
Ich war also der Baumeister meines Lebens geworden!
Als ich Fremdeinflüsse zuließ und aufnahm, die ich nicht kannte, deren Dienlichkeit mir anfangs nicht bewusst war, weil sie neu waren, begannen diese zugelassenen Kräfte ihr Wirken, dem ich mich nicht durch eigene Entscheidung entzog, sondern ich ließ sie wirken.
Damit übergab ich ihnen mehr und mehr die Führung, weil ich zuließ, dass sie weiterhin von außen - von Gleichgesinnten - gespeist wurden.
Es waren Kräfte, die nicht der Ordnung Gottes entsprachen, völlig neue Kräfte, die jedoch als „lieblos“ eingestuft werden mussten.
Das Zulassen der von außen kommenden Kräfte, die mir nicht dienlich waren - was ich jedoch nicht so ohne weiteres einsehen wollte -, machte mich mehr und mehr abhängig von ihnen.
Damit schränkte ich mehr und mehr meine Freiheit und klare Entscheidungskraft ein.
Diese Lebensabläufe führten schließlich zu einem „Nein“ zur Göttlichen Ordnung, um diesen Vorgang zusammenzufassen.
Ich hatte mich von außen manipulieren lassen.
Und dieser Gesamtzustand herrscht noch bis zum heutigen Tag mehr oder weniger vor.
Ich lebe nicht mehr von innen, sondern meine Gefühle werden mehr oder weniger von außen aktiviert, beeinflusst, gesteuert.
In kurzen Worten ausgedrückt, ich lebe nicht aus meinem geistigen Ich, ich lasse mich nicht oder nur bedingt von meinen geistigen Fähigkeiten führen!
Das ist der erste Schritt der Erkenntnis, der mich zu einem anderen Verhalten mir selbst gegenüber führen muss, will ich wieder die Freiheit meines Geistes, meines Ichs erleben und leben.
Diese Erkenntnis macht mir auch bewusst, dass ich mehr oder weniger abhängig bin!
Die Abhängigkeit von außen macht mich oft zu einem Spielball von lieblosen Kräften!
Um diesem „Teufelskreis“ zu entrinnen, muss ich mich unbedingt auf meine Gotteskind-schaft -mein wahres Ich - konzentrieren, muss mir immer wieder bewusst machen, dass ich aus eigener Kraft leben kann!
Ohne dieses Erkennen der eigenen Kraft, der eigenen Selbstständigkeit, der Un-abhängigkeit, der Freiheit ist eine Umkehr zum Ich nicht möglich.
Hier muss die Gesinnungsänderung einsetzen: „Ich bin ein Kind Gottes und verfüge über alle Lebenskräfte, die - wenn ich sie leben lasse, also zulasse - mich wieder auf mich selbst zurückführen können!
Dieses ist der entscheidende Wendepunkt in meinem Leben, wenn ich unablässig danach trachte, mich auf meine eigenen göttlichen Lebenskräfte zu besinnen.
Und erst dann, wenn ich diese Umkehr vollziehe, begreife was es heißt, ein eigenständiges, unabhängiges Wesen zu sein, kann meine wahre Lebensfreude leben und wirken!
Und das wird eine freudevolle Zeit werden!
Ich danke Dir, Gott, für Deine Liebe, Weisheit und Gerechtigkeit.