Die Zeit ist nahe! - 8.2 -


Göttliches Walten,
Zuflucht und Hort.
Kompaß zur Ewigkeit.
Bleibendes Wort.
Nichts kann dich halten.
Nichts jagt dich fort.
Blüte, die durch die Zeit
nimmer verdorrt.

Sei den Entgleisten
mahnendes Licht.
Deine Gerechtigkeit
wollten sie nicht.
Ja, sie umkreisten
- ohne Gesicht -
Totes, das Galle speit.
Trug, der zerbricht.

.

Noch hast Du die Gelegenheit,
Dich Jesus zuzuwenden.
Die Tuba-Engel stehn bereit,
ihr Warnsignal zu senden.

Du bist in Deinem Willen frei,
bezeiten umzukehren.
Ist erst die Gnadenzeit vorbei,
wird Gottes Zorn Dich lehren,

was denen blüht, die Jesu Blut
bewußt mit Füßen treten.
Was nutzt Dir dann Dein Herdenmut
in Not, wenn Narren beten?

.

Die erste Posaune ertönt zum Gericht.
Ein Drittel der Erde verliert sein Gesicht,
wenn Hagel und Feuer mit Sangre als Plagen
die Bäume und Gräser verbrennen und schlagen,
um Stolzes zu beugen, der Habgier zu wehren,
um Herrscher und Heuchler die Ohnmacht zu lehren,
auf daß sich die Menschheit besinnt,
wie gottloses Dasein zerrinnt.

.

Namenschristen, Kreuzesfeinde,
Jesuslose Kirchgemeinde:
Habt ihr nicht den Herrn verachtet,
als ihr euch zu Göttern machtet?!
Werdet inne, welch ein Leid
ihr euch selbst vom Himmel schreit!
Wenn der Tuba-Ton erschallt,
seid gewiß: Der Herr kommt bald!

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Die zweite Posaune ertönt zum Gericht.
Ein Drittel des Meeres verliert sein Gesicht,
wenn murrende Völker enthemmt rebellieren
und brodelnde Felsen, die machtvoll regieren,
wie flammende Fäuste ihr tobendes Trachten
im Keime ersticken, zerberstend entmachten.
Ein Drittel der Schiffe muß trümmernd versinken
in blutigen Fluten, wo Tierleichen stinken,
auf daß sich die Menschheit empört,
weil niemand ihr Klagen erhört.

.

Wenn die Heiden
Trauer tragen,
wieviel Klagen
müssen gnaden-
los verhallen,
weil sie Umkehr, Buße meiden,
trotz der Leiden
schuldbeladen
ins Verderben fallen.

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Die dritte Posaune ertönt zum Gericht.
Ein unsteter Stern, der von Bitternis spricht,
fällt brennend vom Himmel, ein Drittel der Quellen
mit Wermut zu schlagen. Vergiftende Wellen
der Angst überfluten die Sklaven der Macht.
Wer hat euch zu Buhlen des Bösen entfacht?
Es wird euch das Wasser des Lebens genommen.
Ihr seid mit den Strömen der Spötter geschwommen,
hinaus zu den Brunnen der Nacht,
wo Totes die Toten bewacht.

.

Was bist Du, Mensch, hienieden,
wenn Gottes Zorn Dir lacht.
Dem gibt Er keinen Frieden,
der sich zum Affen macht.

Wo Lebensräume schwinden,
verharrst Du stolz im Tal
der Narren, die sich winden
vor Durst. Du hast die Wahl,

die Schuld zu DEM zu tragen,
der von Vergebung spricht.
Des Heuchlers Jammerklagen
erreicht den Himmel nicht.

.

Die vierte Posaune ertönt zum Gericht.
Ein Drittel des Mondes verliert sein Gesicht.
Ein Drittel der Sonne, ein Drittel der Sterne
verweigern ihr Leuchten. Oh, Menschenkind, lerne,
daß Gott über Dich und Dein Seelenheil thront!
Noch hat Er aus Güte zwei Drittel verschont.
Vernimmst Du die Worte auf Águila´s Schwingen?
Dem dreifachen "Wehe!" wird Unheil entspringen.
Wohl dem, der sich zeitig besinnt,
und Gottes Gerichten entrinnt!

.

Göttliches Walten,
Zuflucht und Hort.
Kompaß zur Ewigkeit.
Bleibendes Wort.
Nichts kann dich halten.
Nichts jagt dich fort.
Blüte, die durch die Zeit
nimmer verdorrt.

Sei den Entgleisten
mahnendes Licht.
Deine Gerechtigkeit
wollten sie nicht.
Ja, sie umkreisten
- ohne Gesicht -
Totes, das Galle speit.
Trug, der zerbricht.

© V F

Quellen:

http://rincon-de-paz.jimdo.com/

http://www.tango4u.com/