Die Zeit ist nahe! - 12.3 -


Ihr habt es vernommen.
Sein Reich ist gekommen.
Sein Wille geschieht.
Lobpreist den Gekrönten,
ihr mit Ihm Versöhnten,
mit Dank und mit Lied.
Denn der, der euch jagte,
beständig verklagte,
verlor seine Macht.
Frohlockt, ihr Getreuen!
Hebt an, euch zu freuen!
Denn Jesus wird herrschen. Sein Sieg ist vollbracht!

Ihr seid Seine Zeugen.
Nichts kann euch mehr beugen
im Sturm der Gewalt.
Durch dreieinhalb Zeiten
wird Er euch begleiten.
Der Herr ist euch Halt,
wenn heidnische Horden
Erlöste ermorden.
Ergreifet Sein Wort,
um denen, die schlagen,
von Jesus zu sagen.
Mi Vida es Cristo! Give Praise to the Lord!

Ihr habt überwunden,
unzählige Stunden
gehofft und geglaubt,
an DEN, der euch nährte,
euch Frieden gewährte,
den niemand euch raubt.
Der Feind ist bezwungen.
Der Sieg ist errungen.
Welch´ Jubel erwacht
im Herzen der Scharen,
die Sein Wort bewahren.
Sein Licht sei euch Labsal! - Auf Erden herrscht Nacht.

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Der Herr ist gerecht. / Sein Ja ist die Gnade
für jeden der Schuld / bereut und gesteht.
Sein Sieg weist zum Kreuz. / Von Sünden Belade-
nen reicht Er Sein Wort, / das nimmer vergeht.

Der Herr ist gerecht. / Er richtet die Heiden,
die Wahrheit und Wort / im Stolz widerstehn.
Ihr Lohn ist der Tod / zum ewigen Leiden.
Dann ist es zu spät, / um Gnade zu flehn.

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Satan´s Mächte müssen weichen,
denn ihr Meister ist besiegt.
Wie sie unter seinem Zeichen
zügellosen Tieren gleichen,
deren Haupt am Boden liegt,
in dem Käfig voller Lügen,
weltbeengt für kurze Zeit,
um die Menschen zu betrügen,
die sich seinem Willen fügen
auf dem Weg zur Einigkeit.

Einigkeit, die Recht und Frieden
heuchelt, bis die Maske fällt,
hinter der die Grundsoliden
fromme Rachepläne schmieden.
Judenfeindlich eingestellt,
jubeln sie dem Antichristen
eifrig zu, als wär´s ein Held,
der sein Heer von Humanisten
durch geübtes Überlisten
drohend bei der Stange hält.

Gott verstockt das Herz der Heiden,
Namenschristen macht er blind
für die Wahrheit, die sie meiden
und sich gegen Ihn entscheiden,
weil sei Satan´s Knechte sind,
die das Volk des Höchsten jagen,
bis sein Blut zum Himmel schreit.
Ob sie jemals danach fragen,
WEN sie zu verklagen wagen,
wenn der Drache Asche speit?

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Mit welcher Leidenschaft entgleiste Massen
verrohter Narren Gottes Volk verachten,
es wahnbesessen zu vernichten trachten
und sich in Reih und Glied verführen lassen.

Wie sehr die Heiden Gottes Kinder hassen,
als wollten sie den Höchsten selbst entmachten,
indem sie Seine Auserwählten schlachten,
um sich dem Trend der Machtgier anzupassen.

Doch wird der Herr die Heiligen bewahren,
die durch ihr Zeugnis Seinen Namen loben.
Er wird Sein Volk mit Seinen Augen leiten,

ihm in der Wüste einen Ort bereiten,
an dem es Zuflucht findet vor dem Toben
dämonisch aufgepeitschter Völkerscharen.

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Dreieinhalb Zeiten / eilen und fliehen
Israels Kinder / aus ihrem Land.
Durch die Bedrängnis / müssen sie ziehen.
Gott hält die Seinen / treu in der Hand,
trägt sie auf Adler´s / mächtigen Schwingen,
führt sie durch Wüsten, / hört ihr Gebet,
das sie dem Höchsten / dankend erbringen,
der sie wie keiner / liebt und versteht.

Dreieinhalb Zeiten / hoffen und bauen
Israels Kinder / auf ihren Herrn.
Ihm gilt ihr banges, / schwaches Vertrauen.
Dem, der Ihn anruft, / bleibt Er nicht fern.
Gott wird sie speisen / Abend und Morgen.
Wie es der Hirte / tröstend verspricht,
schützt Er die Seinen / weiß sie geborgen,
birgt sie vor Feinden, / fern von Gericht.

© V F

Quellen:

http://rincon-de-paz.jimdo.com/

http://www.tango4u.com/