Die Zeit ist nahe! - 12.1 -


Bevor sich entfesselte Zornesgewalten
lawinengleich über den Erdkreis ergießen,
verrohte Dämonen in Menschengestalten
die Türen zur Wahrheit für immer verschließen,
beginnt für die Welt ein entsetzliches Grauen. -

Doch darfst Du, Getreuer, ins Heiligtum schauen.
Der himmlische Tempel steht offen; die Lade
des Bundes erzählt von verheißener Gnade,
die Gott Seinem Volke gewährt,
auf daß es Errettung erfährt.

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Wen hat sich nach göttlichem Walten
der Himmel als Zeichen ernannt?
Mit Sonne bekleidet, gehalten
von ewig beschirmender Hand,
erscheint aus unendlichen Zeiten
das Weib, das der Herr sich erwählt.
Oh Israel, Dich will Er leiten
ins Reich, das von Frieden erzählt.

Aus Dir ist der Herrscher geboren.
Aus Dir strahlt das Heil als ein Licht
ins Herz dieser Welt, die verloren
am Turm ihrer Hoffart zerbricht.
Man hieß Dich, in Gräbern zu wohnen,
gepeinigt, vergast und verschmäht.
Einst wirst Du als Haupt der Nationen
umgürtet mit Autorität.

Der Herr wird Dir Treue erzeigen.
Zwölf Sterne umleuchten Dein Zelt.
Der Mond muß sich vor Dir verneigen,
weil Gott Deine Zukunft erhellt.
Er gab Dich dahin für ein Leiden.
Geplagte, verwarfst Du Ihn nicht?
Er mußte die Bande zerschneiden.
Denn Liebe, die Mauern durchbricht,

kann Leben aus Drangsal gebären,
zum Zeugnis, das Sünden beweint.
Du darfst Dich von Hoffnung ernähren,
bis daß der Messias erscheint,
um mit Ihm Sein Reich zu errichten.
Oh Israel, Dir gilt Sein Lied!
Die Welt will die Juden vernichten,
weil Haß sie in Herrlichkeit sieht.

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Wie narrenblind
die Heiden sind!
Sie wollen Göttern gleichen,
mitsamt dem Feind,
der List vereint
im roten Drachenzeichen,
gewillt, den Höchsten zu verspotten,
die Auserwählten auszurotten. -
Wen wird ihr Ruf erreichen,

wenn Satan´s Wut
aus Höllenglut
aufbricht, um Tod zu bringen,
um Fleisch und Blut
um Hab und Gut
hohnspeiend zu verschlingen?
Wie römischreich die Gottloswelt
enttarnt in Teufels Arme fällt,
umkrallt von Schlangenschwingen.

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Wie sehr die Völker Gottes Volk verachten!
Das Heil der Juden kam im Stall zur Welt.
Das ist es, was den Heiden nicht gefällt!
Wie viele Kinder ließ Herodes schlachten?

Von Satan inspirierte Toren trachten
dem Höchsten nach dem Leben. Macht erhält,
wer Israel gezielt ins Abseits stellt. -
Herr, segne die mit Hohn und Haß Bedachten,

auf daß sie Dich im Tal der Angst anbeten.
Die Drangsal Jakobs hält Gericht bereit
für die, die sich dem Antichristen beugen,

für die, die Israel im Zorn zertreten.
Der Teufel weiß, er hat nicht mehr viel Zeit.
Wohl denen, die das Wort des Herrn bezeugen!

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Fliehet! Fliehet
aus den Städten,
die sich ketten
an Dämonen,
die mit Heiden
Gottes Tempel stolz entweihen.
Wo sie wohnen
wird das Leiden,
wird das Grauen
die Gerechten
nicht verschonen. -
Finster schauen
sie aus Nächten
auf zu Satan´s Litaneien. -
Eilet, ziehet
aus den Städten.
Wer sich retten
kann, entweiche
in die Weiten
schmaler Pfade,
Gott gibt Zeichen,
in den Zeiten
Seiner Gnade,
denen, die in Wüsten schreien.

© V F

Quellen:

http://rincon-de-paz.jimdo.com/

http://www.tango4u.com/