Die Zeit ist nahe! - 11.3 -


Was nutzt es aber, Gott, den Herrn zu ehren,
Ihm reuelos Gebete aufzusagen,
um weiterhin sein Heil nach Rom zu tragen?
Was nutzt es einzusehen ohne umzukehren?

Der Spötter wird sich gegen Buße wehren,
um - wie er meint - sein Los mit Stolz zu wagen.
Anstatt sich redlich an die Brust zu schlagen,
beginnt er Schuld gebildet zu vermehren.

Das zweite "Wehe!" ist dahin. Die Welt-
geschichte dunkelt geistlos ins Verderben.
Sie achtet´s nicht, wie einst zu Noah´s Zeiten.

Als hätte sich ihr Denken taub gestellt,
beschließt die Mehrheit, Satan zu umwerben,
um gegen Gott und Seinen Sohn zu streiten.

.

Wehe denen, die auf Erden leben,
wenn der siebte Tuba-Ton erschallt.
Noch bevor sein Zorneslaut verhallt,
wird die Welt der Drangsal preisgegeben.

.

Die Reiche des Herrn sind geworden. Lobsingt
dem Höchsten, der Himmel und Erde regiert.
Empfangt den Messias mit jubelnden Chören!
Denn Ihm wird von nun an die Herrschaft gehören!
Derweil sich die Menschheit ins Aus manövriert,
Anbetung den himmlischen Thronsaal durchdringt,
erhebt sich am Ende der Nacht
das Wort des Triumphes "Vollbracht!"

.

Rühmt die Macht des unsichtbaren
Gottes, der die Zeiten lenkt.
Dankt dem Herrn, erlöste Scharen!
Euch ist Gnade widerfahren
in dem Wort, daß Er euch schenkt.

Preist den Einen, der als Hüter
Israels die Seinen führt.
Hebt die hoffenden Gemüter!
Jauchzet, denn die Wüste blüht! Er-
kennt den Gott, dem Lob gebührt!

.

Wie töricht die Heiden vergeblich agieren,
die weltliche Weisheit als Trug demaskieren.
Wie frei und wie willig sie - satanergeben -
sich über das Wort und die Wahrheit erheben.
Die Ohnmacht der Bosheit erfährt durch Gericht,
wie heilig der Zorn des Allmächtigen spricht!
Bekämpft sich die Menschheit im Krieg,
verkündet der Himmel den Sieg.

.

Er wird das Böse Schlag auf Schlag vernichten.
Das dritte "Wehe!" warnt die Gottloswelt,
die sich bewußt auf Satans Seite stellt:
Wie lange wollt ihr Zukunft noch erdichten?

Es ist zu spät! Er wird die Toten richten. -
Wohl dem, der nicht aus Gottes Händen fällt!
Wohl dem, der Ihm die Glaubenstreue hält!
Nicht länger muß der Knecht auf Lohn verzichten!

Nicht länger harrt Sein Volk in Dunkelheit.
Der Herr gedenkt der unzählbaren Schar
Getreuer. ER verläßt die Seinen nicht.

Gepriesen sei des Herrn Gerechtigkeit!
Vor Seinem Thron wird alles offenbar. -
Oh such, solang Du kannst, Sein Angesicht!

© V F

Quellen:

http://rincon-de-paz.jimdo.com/

http://www.tango4u.com/