Die Zeit ist nahe! - 11.2 -
Gott selbst wird Seinen Zeugen Kräfte geben,
Sein Wort als Warnung in die Welt zu tragen.
Mit Plagen werden sie die Erde schlagen.
Entlarvte trachten ihnen nach dem Leben.
Wo Hand und Haß sich gegen sie erheben,
bereiten sie den Heiden Unbehagen,
allein, indem sie Gottes Botschaft sagen. -
Den Narren, die nach Selbstvergottung streben,
gelingt es nicht, die Boten abzuwehren.
Denn wie Elia haben sie Gewalt,
den Himmel zu verschließen und die Macht,
der Feinde Glut durch Feuer zu verzehren.
Des Höchsten Werk gedeiht in Knechtsgestalt. -
Welch lauter Ruf ertönt um Mitternacht!
.
Wie Mose vollbringen sie Wunder und Zeichen,
um vor den Entgleisten zu dokumentieren,
auf wessen Geheiß hin sie wirken und handeln.
Nichts hindert sie, Wasser in Blut zu verwandeln,
um die zu ermahnen, die stolz rebellieren.
Ihr Wirken wird Medien und Massen erreichen,
auf daß sich ihr Zeugnis erfüllt,
das Gottes Gerichte enthüllt.
Wer wird sich zum Schöpfer der Erde bekennen,
dem Herrn Palästinas die Ehre erweisen,
bevor sich die ruchlosen Spötter bewegen,
um Gottes Erwählte in Ketten zu legen,
wie Geier, die gierig ihr Opfer umkreisen,
wie Tiere, die Satan zum Retter ernennen?
Wo Größenwahn Menschen regiert,
herrscht Krieg. Und der Tod triumphiert.
Und während die törichten Heiden in Scharen
den Sohn des Verderbens zum Führer erwählen,
sich ihm unterwerfen als blinde Rebellen,
um gegen die Zeugen ihr Urteil zu fällen,
wie hörige Herden, die "Heil!"-winselnd quälen
verfallen die Toren dem Höllenbarbaren,
der ausgeht, die Boten brutal
zu töten. - Welch mahnendes Mal!
.
Dreieinhalb Tage / liegen die Leichen
auf den verstaubten / Straßen der Stadt.
Schaulustverseuchte / (wie sie sich gleichen!)
sehn sich am Schänden / blutrünstig satt .
Dreieinhalb Tage / Festtagsambiente -
fast wie zur Weihnacht; / allüberall
feiert der Pöbel / reicht sich Präsente,
tanzt sich vom Hochmut / bis zum Verfall.
Dreieinhalb Tage / - live-übertragen -
schaut die Familie / Heiden TV.
So wie sie heute / Zeugen erschlagen,
stellt sie die Meute / morgen zur Schau.
.
Vereinzelt wird ein banges Stimmchen klagen:
"Ich wußte nichts von dem, was da geschah."
Wie einst zu Hitlers Zeiten, als die Na-
zifans begannen, Lügen aufzusagen,
versucht der Feige sich um Kopf und Kragen
herauszureden. "Nichtsgewußt-Bla-Bla"
ertönt´s am Höllentor, wo lautes La-
chen ausbricht, eilends Brandalarm zu schlagen.
Und Übermorgen wäscht man die Gehirne
der Unschuldslämmer, deren Trug zerbricht.
Fanatische Genossen tragen Haß -
mit Herz am rechten Fleck - an Hand und Stirne.
Sie reißen sich den Schleier vom Gesicht. -
Andächtig ruft der Papst zum Schulderlaß.
.
Was kostet die Reise nach Sodom? In Scharen
umkreisen die Gaffer die Stätte der Toten.
Ägyptischer Trubel wird denen geboten,
die lästernd zum grablosen Leichenschmaus fahren,
wo Allah als Götze verstaubt,
wie der, der an Mondgötter glaubt.
Noch grölen erbarmungslos höhnende Massen
ihr "Heil dem Tyrannen!" durch gierige Gassen;
noch steigen die Quoten auf allen Kanälen,
die datenverschlingend vom Tatort erzählen,
als plötzlich der Boden erbebt,
der Himmel sein Antlitz erhebt,
von heiligem Odem durchwebt,
der Gottes Gesalbte belebt.
.
Psalm neunundsiebzig, Verse eins bis drei:
Der Herr erhört der Totgesagten Schrei.
.
Vom Himmel tönt des Höchsten Ewigruf hernieder
wie ein Triumphgesang, der laut und klar erklingt.
Das Volk gewahrt, wie Gottes Boten auferstehn.
Es hört ein "Steigt herauf!". - Die Schmäh- und Siegeslieder
verstummen, als das Wort die Heidennacht durchdringt,
wo aller Augen auf das Licht der Zeugen sehn.
In einer Wolke werden sie hinweggetragen.
Die Erde taumelt. Furcht befällt die Gottloswelt.
Der Tod entreißt ihr siebentausend Sünderseelen. -
"Dem Herrn sei Ehre!" - Welch ein Sang aus Menschenkehlen,
der bebend sich zum Klagelied der Angst gesellt. -
Wer wird fortan nach Gottes Weg und Willen fragen?
© V F
Quellen:
- Weblog von felshuette
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