Die Zeit ist nahe! - 11.1 -


Jerusalem,
wer je Dich sah,
erinnert sich
an Golgatha,
wo Gott die Welt versöhnte,
mit sich, durch Jesus,
Seinen Sohn.
Er trug das Kreuz,
der Sünde Lohn.
Wo einst der Herr
Sein Blut vergoß,
herrscht Heidenangst
auf hohem Roß
als ewig Ungekrönte.

Jerusalem,
in Dir zertrat
der Herr das Haupt
der Sünde Saat,
um Satan´s Macht zu brechen.
Der Antichrist
regiert die Welt
mit Hinterlist.
Sie taumelt, hält
sein Wort für wahr.
Sie bringt ihm Lob
und Ehre dar,
anbetet ihn
Und läßt sich blind bestechen.

Jerusalem,
noch blüht Dir Nacht.
Dein König rief,
"Es ist vollbracht!"
Aus Dir wird Frieden sprießen.
Noch mußt Du durch
die Trübsal gehn,
aus Trümmern sieg-
reich auferstehn.
Oh, Israel,
von Gott erkannt,
einst wachst Du auf,
gelobtes Land,
wenn Milch und Honig fließen.

.

Es ward dem Getreuen der Auftrag gegeben,
den heiligen Tempel in Zion zu messen
und jene zu zählen, die redlich anbeten,
bevor sich die Wogen der Bosheit erheben,
vereinte Nationen - von Satan besessen -
die Hauptstadt des Höchsten wie Bestien zertreten.
Die Welt muß nach Golgatha sehn!
Jerusalem, Gott hört Dein Flehn!

.

Wo der Felsendom / Gottes Land entweiht,
auf dem Tempelplatz / wird das Haus des Herrn
künftig auferbaut. / "Miß den Vorhof nicht."
Denn die Heidennacht / bleibt dem Lichte fern,
das zur Buße ruft, / das von Wahrheit spricht.
Höre Israel! / Denn es naht die Zeit!

.

Du siehst mich weinen vor des Abends Toren,
Jerusalem, Du auserwählte Stadt.
Bedrängnis kriecht aus Mauern, schattenschwer.

Durch Deine Gassen hallt der Ruf "Verloren!"
Doch "Maranatha!" tönt aus jedem Blatt.
Von Ost nach West erstarrt der Völker Meer.´

Zwei Zeugen wird der Herr zum Dienst entsenden,
die Jesu Reich und Sein Gericht verkünden.
Das Volk soll Buße tun für seine Sünden.
Wie viele lassen sich vom Zeitgeist blenden,

um wahnbesessen Gottes Haus zu schänden,
den Haß im Herzen Blinder zu entzünden
und sich mit Satans Schergen zu verbünden!
Das Blut der Treuen klebt an ihren Händen.

.

Dreieinhalb Jahre / werden die Zeugen
furchtlos ermahnen: / Irret euch nicht!
Wollt ihr dem Willen / Satans euch beugen,
speit euch der Spötter / frech ins Gesicht.

Dreieinhalb Jahre / hören die Heiden,
wie ihr Gewissen / qualvoll zerbricht.
Worte des Geistes / Gottes zerschneiden
Banden der Torheit, / reif zum Gericht.

Dreieinhalb Jahre / schauen die Weisen
auf zu dem ewig / göttlichen Licht.
Jesus wird kommen! / Ihn sollt ihr preisen,
weil Er den Treuen / Rettung verspricht!

.

Zwischen starken Ölbaumzweigen
fließt ein Gold ins Leuchtertal,
als Gebet emporzusteigen
zum gelobten Himmelssaal,

wo aus Worten Flammen fließen
aus gesalbtem Zeugenmund,
um die Wahrheit auszugießen
über Mensch und Erdenrund.

© V F

Quellen:

http://rincon-de-paz.jimdo.com/

http://www.tango4u.com/