Die Richtung


Die Richtung

„David ging in das Haus des Herrn und betete an.“ David wusste, wohin er gehen musste. Ohne Gott gleicht unser Leben einem Gang durch unwegsames Gelände. Wir mögen versuchen, uns unsere eigenen Wege zu bahnen, aber ohne irgendein Ziel. Die Wirkung der Gottlosigkeit drückt der Dichter in Psalm 107,4-7 poetisch aus:

 

 Die irregingen in der Wüste, auf ungebahntem Wege,

und fanden keine Stadt, in der sie wohnen konnten,

die hungrig und durstig waren und deren Seele verschmachtete,

die dann zum Herrn riefen in ihrer Not,

 und er errettete sie aus ihren Ängsten und führte sie den richtigen Weg,

 dass sie kamen zur Stadt, in der sie wohnen konnten.

 

 Ohne die rettende Gnade Gottes ist das Leben völlig ziel- und sinnlos. Es führt nirgendwohin, denn die Gottlosen wissen nicht, wohin sie gehen.

Der geringste Anbeter ist von bleibender Bedeutung. Wer sonst? Anbetung ist die größte Tat des menschlichen Geistes, ein einzigartiger Instinkt, unvergleichbar mit jeder anderen Lebensart. In der Anbetung schöpfen wir das gesamte menschliche Potenzial aus und nehmen mehr und mehr Gottes Wesen an.

 Davids Aufstehen vom Boden verkörpert unser ganzes evangelistisches Ziel. Wir rekrutieren keine Kirchenmitglieder und verpflichten auch keine Anhänger. Wir retten Seelen, und heben die Massen, die durch ihre Vergangenheit nieder-gedrückt in Furcht und Selbstverdammnis leben. Wir vermitteln ihnen die göttliche Salbung und laden sie ein, zu Jesu Füßen Platz zu nehmen, „ordentlich angezogen und bei klarem Verstand“. Alle Schätze dieser Welt sind nichts, verglichen mit dem Wert einer einzigen Seele. Wir wandeln Seite an Seite mit dem großen Hirten und suchen das, was verloren ist.