Die Güte zeigt sich in der Welt


Die Güte zeigt sich in der Welt

Wenn es im Neuen Testament heisst:

 „Keiner ist gut ausser Jesus“

 So darf dies wörtlich verstanden werden. Diese Güte drückt sich aus in den Worten und zuerst beim Denken.

 Und Güte ist nicht nur eine Einbahnstrasse,sondern strahlt auf einen selbst zurück.

Güte in den Worten, beim Denken und beim Verschenken- das kommt nicht nur andern zu Gute, sondern auch einem selbst.

                                                             „ Güte in den Worten

                                                                Erzeugt Vertrauen

                                                                Güte beim Denken

                                                                 Erzeugt Tiefe,

                                                                 Güte beim Verschenken

                                                                   Erzeugt Liebe.“

Ein Wort von Lao-Tse,chinesischer Philosoph und Weisheitsleher,300v.Chr.

Klingt schön und leuchtet ein.Schaue ich die einzelnen Punkte etwas genauer an, dann merke ich : Das ist ein beachtliches Programm !

 „Güte in den Worten erzeugt Vertrauen“ Wenn ich rede, geht es nicht immer friedlich zu, schon gar nicht immer Gütig. Wie rüde ist oft der Umgangston. Wenn man nicht miteinander spricht, sondern einander anschreit. Wenn man nicht offen spricht, sondern hinterhältig und spitz.

 „Güte in den Worten „—damit der zwischenmenschliche Umgang seine Würde und seinen Respekt behält. Und das „erzeugt Vertrauen „

 „Güte beim Denken erzeugt Tiefe“. Die Gedanken sind bekannlich frei. Sie entstehen nicht nur im Verstand. Sie kommen auch aus dem Herzen. Und das Herz ist unergründlich. Aus ihm kommen die Gedanken, die bösen und die guten.

 „Güte beim Denken „—darunter verstehe ich: Ich versuche gut zu denken, von den Mitmenschen und stehe ihnen wohlwollend gegenüber.

 Ich habe friedliche Absichten: gegenüber dem Nächsten und gegenüber den Mitgeschöpfen. Ich mache mir Gedanken wo ich helfen kann.

„Güte beim Denken erzeugt Tiefe „—eine Tiefe, in der ich mir selber begegne:

 Wer bin ich? Wo stehe ich ? Eine Tiefe, in der mir möglicherweise Gott begegnen möchte.

„ Güte beim Verschenken erzeugt Liebe.

 „ Manche verschenken nichts. Andere verschenken etwas, weil sie etwas erreichen wollen. Wieder andere verschenken etwas aus verpflichtung, weil sie auch etwas bekommen haben.

 Mit Güte verschenken—das reicht von gerne über uneigennützig bis grossherzig. Weil ich den anderen mag- Mit Güte verschenken—das heisst auch, es nicht an die grosse Glocke hängen, keine Dankbarkeit erwarten. Dann kann der andere etwas in Freiheit annehmen und braucht sich nicht zu etwas verpflichtet fühlen.—Und das“erzeugt Liebe“

Jesus, die gelebte Güte, für uns leuchtendes Vorbild, zeigt sich der ganzen Welt—Zuest möchte er sich mir ganz persönlich zeigen. In vielen Facetten können in wir kennenlernen.

 Jesus der Gütige ist gütig,damit wir selbst an der Welt gesunden und etwas von dieser Güte weitergeben können.