Die beste Investition
Die beste Investition
was ist die bessere Investition – eine, die null Prozent Ertrag, oder eine, die zehn Prozent oder eine die 10.000 Prozent Ertrag abwirft?
Die Antwort ist ziemlich offensichtlich, nicht wahr? Doch überraschenderweise entscheiden wir uns für die Investition, die null Prozent, statt der, die 10.000 Prozent abwirft!
Jesus sprach mit einem jungen Mann, der ihm die Frage stellte, wie er ewiges Leben ererben kann. „Töte nicht“, antwortete Jesus, „brich nicht die Ehe, stiehl nicht, sei kein falscher Zeuge. Beraube niemanden. Ehre Vater und Mutter.“ (Ihr könnt die Geschichte in Markus 10 lesen).
„Das alles habe ich von Jugend auf gehalten“ sagte der Mann.
„Eines fehlt dir“, sagte Jesus. „Geh hin, verkaufe alles, was du hast, und gib’s den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben, und komm und folge mir nach.“
Als der junge Mann das hörte, war er schockiert und er ging tief enttäuscht weg, „denn er war ein wohlhabender Mann“. Er hatte dieselbe schlechte Investitionsentscheidung getroffen, die wir gewöhnlich treffen. Er zog Angst [Furcht] der Großzügigkeit vor.
Wir müssen verstehen, dass Jesus nicht dafür eintrat, dass wir alles, was wir haben, den Armen geben. Er sprach über einen bestimmten Mann in einer bestimmten Situation, und er bot diesem Mann die Gelegenheit an, einer seiner Jünger zu werden.
Aber der Mann hatte Angst. Vielleicht hatte er Angst davor, was passieren würde, wenn er all seinen Besitz aufs Spiel setzen würde, um Jesus nachzufolgen. Vielleicht hatte er Angst davor, was seine Freunde, Verwandten, Nachbarn denken würden. Oder welche Art von Leben er als Jünger Jesu würde führen müssen. Oder vielleicht hatte er einfach Angst, wie das Leben ohne seinen Reichtum aussehen würde.
Auch der Knecht, der sein Geld in der Erde verbarg hatte Angst. Erinnert ihr euch an das Gleichnis von den Talenten? Ein Mann ging auf eine lange Reise und hinterließ einem seiner Knechte fünf Talente, zwei Talente für einen anderen und ein Talent für einen dritten (Mt 25,15).
Als der Mann zurückkehrte, sagte ein Knecht zu ihm: „Deine fünf Talente haben weitere fünf Talente eingebracht“. „Recht so“, sagte der Mann, „du bist über wenigem treu gewesen, ich will dich über viel setzen.“
Der zweite Knecht hatte ebenfalls seine zwei Talente verdoppelt und wurde gleichermaßen gelobt und belohnt. Aber der dritte Knecht hatte nur das ursprüngliche Talent vorzuweisen. „Ich fürchtete mich“, beschwerte er sich. „So verbarg ich dein Talent, um nicht das Risiko einzugehen, es zu verlieren.“
Er erhielt den normalen Ertrag für seine Investition, die Angst immer bringt – null Prozent.
Jesus fasste sein Gespräch mit dem reichen Mann zusammen, indem er zu seinen Jüngern sagte: „Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, als dass ein Reicher ins Reich Gottes komme.“
Dies entsetzte die Jünger. So etwas ist offensichtlich unmöglich, dachten sie.
„Bei den Menschen ist dies unmöglich“ sagte ihnen Jesus, „aber nicht bei Gott; denn alle Dinge sind möglich bei Gott“ (Mk 10,27). Sogar ein Kamel durch ein Nadelöhr zu bringen ist bei Gott möglich, was bedeutet, dass Gott sogar reiche Leute zusammen mit armen Leuten retten wird, egal wie unmöglich es für beide von ihnen ist, gerettet zu werden.
Das Einzige, das im Wege steht ist Angst – Angst, die Welt loszulassen, die wir für uns selber gebaut haben, Angst, auf Jesus, statt auf uns selber zu vertrauen, Angst, physische Dinge, die wir sehen können für geistige Dinge, die wir nicht sehen können, aufs Spiel zu setzen.
Jesus sagte: „Es ist niemand, der Haus oder Brüder oder Schwestern oder Mutter oder Vater oder Kinder oder Äcker verlässt um meinetwillen und um des Evangeliums willen, der nicht hundertfach empfange: jetzt in dieser Zeit Häuser und Brüder und Schwestern und Mütter und Kinder und Äcker mitten unter Verfolgungen – und in der zukünftigen Welt das ewige Leben“ (Mk 10,29-30).
Stellt euch vor – ein 10.000%iger Ertrag für eure Investition! Jesus sagt uns nicht, dass wir uns von allem, was wir haben, trennen, und jeden, den wir kennen, verlassen sollen. Er sagt uns, dass wir, wenn wir ihn nicht an die erste Stelle setzen, nicht die reiche Fülle des Lebens erfahren können, das für uns nur verfügbar ist, wenn wir unserem Schöpfer und Retter nahe sind.
Wir mögen für unser Geld ungefähr zehn Prozent Ertrag erhalten, wenn wir gute Finanzinvestoren sind. Für Angst werden wir stets null Prozent Ertrag erhalten. Aber wir werden immer 10.000 Prozent Ertrag erhalten, wenn wir unser Leben in das Reich Gottes investieren. „Sammelt euch aber Schätze im Himmel“ sagte Jesus, „… denn wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein“ (Mt 6,19-21).
Ich weiß, wo eurer Herz ist, und ich möchte euch nochmals für die großzügige finanzielle Unterstützung des Werkes, das Gott durch unsere Kirche tut, danken. Durch das Werk, zu dem Gott uns in seinem Namen zusammengebracht hat, werden Menschen in aller Welt von der geistlichen Finsternis befreit und in das herrliche Licht der Freiheit in Christus Jesus geführt! Vielen Dank für alles, was ihr tut, um dies möglich zu machen.
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