Die Autorität des Christen 2


Worum geht es dabei?
Wir haben gelernt, dass sich der christliche Glauben verschiedenartig ausprägen soll:
Durch ein erneuertes moralisches Leben, Taten der Nächstenliebe, Diakonie gute Lehre, aber auch durch Kraft, Zeichen und Wunder, wie sie der Gemeinde zu jeder Zeit durch die Erfüllung mit der Kraft des Heiligen Geistes an Pfingsten gegeben wurden.

Unser besonderes Augenmerk liegt auf dem Bereich der göttlichen Kraft und Vollmacht, die uns gegeben ist, weil dieser Bereich christlichen Lebens in den Kirchen des Westens am stärksten verkümmert ist.

Die meisten weltlich orientierten Menschen in unserer postmodernen Gesellschaft, denken bei Kirche an Kindergärten, Altersheime, Caritas oder Diakonie und leere Kirchenräume.
Sie bringen die Kirche nicht mehr mit der Kraft und Wunder in Zusammenhang, die Christus und die Apostel hervorbrachten. So glauben sie auch nicht, dass Gott heute noch Wunder tun kann und schon gar nicht durch uns Gläubige, die wir die ja Kirche ausmachen.

Es gibt dazu eine kleine Story: Ein Priester und sein Vikar sitzen in der Sakristei und zählen das sonntägliche Opfer. Voller Stolz sagt der Priester zu seinem Vikar: Heute kann Petrus nicht mehr sagen: „Gold und Silber habe ich nicht!“ Nach einem Moment entgegnet der Vikar kleinlaut: „Dafür kann Petrus heute nicht mehr sagen: Stehe auf und wandle!“

In dieser Serie wollen wir erkennen, dass die Realität eine andere ist und dass wir als Christen den klaren Auftrag dafür haben, neben allen guten und notwendigen Werken auch in der Kraft von Zeichen und Wundern unser Zeugnis für Christus abzulegen.

„Jesus sagte ihnen: "Ich sah den Satan wie einen Blitz vom Himmel fallen. Ja, ich habe euch Vollmacht gegeben, auf Schlangen und Skorpione zu treten und die ganze Macht des Feindes zunichte zu machen. Nichts wird euch schaden können.“ Lukas 10.18-19

Die Bibel, an die wir glauben, ist klar und eindeutig in Bezug auf diese Autorität in uns. Jesus sagt es hier ganz klar: „Ich habe euch Vollmacht gegeben“!

Diese Vollmacht erstreckte sich nicht nur auf die zwölf Apostel oder den Kreis von Menschen, der damals um Ihn war. Sie ist ein Auftrag an die Kirche und Gläubigen aus allen Generationen.
Wir sind nicht zu einem Leben berufen, in dem wir sehnsüchtig an die alten Tage denken, an das, was Jesus und die Apostel taten. Die Apostelgeschichte hat literarisch gesehen kein Ende, denn wir sollen sie mit unserem Leben weiter schreiben.

Letzten Sonntag lernten wir, dass die Grundlage aller Autorität Gott in uns ist. Weil wir das oft nicht in seiner ganzen Tragweite erkennen, kann Gott durch Seinen Geist auch nur so wenig durch uns wirken. Der Heilige Geist und Seine Kraft ist nicht eine dritte, untergeordnete Kraft oder Gottheit. Es ist Gott selbst in der Gestalt des Geistes, der in uns lebt. Ich möchte dich dazu ermutigen, den ersten Teil dieser Predigtreihe zu hören, wenn du ihn noch nicht gehört hast.

Gehen wir zurück zum Ausgangsvers, Lukas 10.18-19: Jesus macht hier klar: wir haben Vollmacht über den Feind Gottes und seine ganzen Werke. Ich werde darüber noch ausführlich nach der Konferenz lehren, aber eines steht fest: der Satan ist ein geschlagener Feind. Seine Macht wurde auf Golgatha für immer zerbrochen.

Wenn Jesus hier sagt: Ich sah ihn wie ein Blitz vom Himmel fallen, dann bezieht sich das auf
eine ganz bestimmte Macht, die er innehatte: die Macht der Anklage und Verdammnis...

„Und ich hörte eine große Stimme, die sprach im Himmel: Nun ist das Heil und die Kraft und das Reich unsers Gottes geworden und die Macht seines Christus, weil der Verkläger unserer Brüder verworfen ist, der sie verklagte Tag und Nacht vor Gott.“ Offenbarung 12.10

Gott hört ihm nicht mehr zu, wenn er dich und deine Schwäche verklagt, weil Christus nun für dich spricht und das Blut Seines Opfers lauter und vollkommener für dich spricht.

Der Satan hat keinen Zugang mehr zu Gott. Er ist nun hier in unserer Welt und Sein einziger Weg zu schaden ist, zu dir und deinem Herz zu sprechen. Seine mächtigste Waffe dabei ist dein Unglaube, Kleinglaube und die erschreckende Unwissenheit über unsere Rechte, unsere Autorität und die Position, die wir als Braut Jesu und Kinder Gottes jetzt haben.

Jesus sagt über ihn in Johannes 8.44:

„Der ist ein Mörder von Anfang und steht nicht in der Wahrheit; denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er von seinem Eigenen; denn er ist ein Lügner und ein Vater derselben.“

Seine stärkste Macht ist die Lüge, die Täuschung, der Augenschein und unsere oft selbst verschuldete Unwissenheit und Herzensträgheit. Deswegen ist es wichtig zu wissen, welche Autorität wir haben. Es ist wichtig zu wissen, wer wir sind und wie wir unsere Autorität zu nutzen haben (Epheser 4.14).

Wir wollen heute lernen, wie wir diese uns gegebene Autorität praktisch anwenden. Dabei ist es wichtig, folgendes zu verstehen: Was wir jetzt und hier begreifen, ist in einem Prozess über Wochen und Monate oder vielleicht Jahre in der Praxis zu lernen und zu erproben, damit es ein Teil unserer Identität wird! Autorität entsteht nicht durch das hören einiger Predigten oder lesen von zwei Büchern, sondern durch das beständige Tun dessen, was man gehört hat.

PPF Es ist ein Unterschied den Weg zu kennen oder den Weg zu gehen

Der Untertitel des heutigen Teils heißt: Sprich zu dem Problem, nicht über das Problem!

Was ich damit anspreche, ist ein Verhaltensmuster, dem auch ich aus Unwissenheit und christlicher Gewohnheit oft gefolgt bin. Wir haben die Angewohnheit, mit Gott über das Problem zu sprechen, anstatt zu dem Problem, wenn eines vor uns steht.
Ich rede hier nicht davon, dass wir mit Gott über etwas, reden was uns vielleicht Angst macht, sondern exakt von dem Moment, an dem es daran ist, einen Durchbruch zu erzielen und wir darum beten sollen.
Gott ist ein Gott der Geduld und Liebe und ein Vater, der es versteht, Kinder groß zu ziehen und Jesus ein Bräutigam, der Seine Braut verherrlichen will, damit sie ein perfekter Partner für Ihn ist.
Deshalb müssen wir uns nicht verdammen, wo wir Dinge falsch gemacht haben und in bestimmten Zeiten gibt uns Gott auch dann Erhörungen und Gnade, wenn wir falsch gebetet oder gehandelt haben.
Dennoch gibt es eine Zeit, in der Gott aufhört uns zu stützen, weil Er möchte, dass wir alleine laufen lernen, auch wenn wir dabei am Anfang noch hinfallen.
Dieses Prinzip zu verstehen ist sehr wichtig, damit wir nicht entmutigt werden, sondern aufstehen und weitermachen und nicht zweifeln an der Liebe und Gültigkeit der Zusagen Gottes.
Denkt an Petrus auf dem Wasser: PPF Er hatte den Glauben das Boot zu verlassen, aber nach einigen Schritten auf der „Unmöglichkeit“ verließ ihn sein Glaube und er sank ins Wasser.

Warum ließ ihn Jesus nicht ganz zu sich kommen? Warum schenkte Er ihm die letzten Meter bis zu Ihm nicht? Hätte Jesus nicht sagen können: „Ok, ich habe gesehen, dass du glaubst. Es gilt, auch wenn du nun vertrauensmäßig zusammenklappst“?

Die Antwort ist einfach: Jesus will dir keine billige Autorität geben, die eigentlich nicht in dir ist, sondern in Ihm. Anders ausgedrückt: Würdest du wollen, dass dein Kind mit 22 immer noch an deiner Hand gehen muss, weil es sonst hinfällt?
Gott will Autorität in DIR aufbauen, Autorität die funktioniert, weil Er in dir lebt, du das weißt und deshalb auch kühn und fest auftrittst. Eine Autorität, die auch dann funktioniert wenn Er nicht neben dir steht, sondern in dir ist wo, du Ihn nur mit den Augen des Glaubens siehst.

Nun zurück zur Frage: wie denken, beten und handeln wir konkret, wenn ein Problem oder eine konkrete Not angegangen werden muss:

Schauen wir uns einige Verse an:

„In Lystra lebte ein Mann, der keine Kraft in den Beinen hatte. Er war von Geburt an gelähmt und hatte noch nie einen Schritt getan. Der hörte zu wie Paulus redete. Als (Paulus) ihn fest anblickte und sah, dass er den Glauben hatte, er könne geheilt werden, sagte er mit lauter Stimme zu ihm: "Steh auf! Stell dich gerade auf die Beine!" Da sprang der Mann auf und begann umherzugehen.“ Apostelgeschichte14.8-10

Was fällt uns auf wenn wir diesen Vers lesen?
Zunächst sehen wir wieder, wie bei Petrus und Johannes (Apg 3.2), dass auch Paulus die Person, für die er betet fest anblickt. Hier finden wir im Text auch einen Grund dafür: Paulus sieht am Gesichtsausdruck des Gelähmten, dass sich Hoffnung und Vertrauen in ihm manifestiert. Dieses äußere Zeichen gibt Paulus innere Sicherheit mit Vollmacht (in lauter Stimme) Heilung zuzusprechen.

Hier ist der Punkt, auf den ich hinaus möchte: Paulus bittet nicht, er gebietet! Er schließt nicht die Augen und betet etwa so: „Ach, lieber Gott, bitte heile doch diesen armen Gelähmten, Du liebst ihn doch viel mehr, als ich es tue!“
Paulus fragt auch nicht: „Woher hast du das?“ oder: „Ist etwas in deinem Leben nicht ok?“ oder „Hast du irgendwelche Generationsflüche auf dir?“ Er befiehlt einfach: „Steh auf! Stell dich gerade auf deine Beine!“
Er spricht zum Problem und nicht über das Problem!
Ich will damit nicht ausschließen, dass hier und da auch Seelsorge und geklärte Probleme in einem Prozess zur Heilung führen. Auch das ist ein Weg, den Gott gehen kann. Aber ich will sagen, dass unserem Fleisch dieser Weg des Redens und langen Wartens angenehmer ist, weil er uns nicht „entblößt“, wenn nicht gleich etwas passiert. Und so sind wir in einer realen Gefahr oft ohne das Gott es will aus angst und Menschenfurcht, den Weg des Prozesses zu wählen, anstatt unsere Autorität zu gebrauchen, die durch den in uns wohnenden Christus bereits da ist.

Es fällt auf, dass der allergrößte Teil der Heilungen, die in der Bibel dokumentiert sind, Spontanheilungen sind, die durch das Gebieten ausgelöst werden und nicht über einen langen Prozess stattfinden.

Nochmals: das soll nicht heißen, dass wir Heilungen, die in einem Prozess stattfinden verachten oder gering schätzen sollen, aber wir sollten den biblischen Prozentsatz anstreben und nicht den unseres Kleinglaubens!

Zwei weitere Heilungen der Apostel möchte ich mit euch betrachten:
„Auf einer Reise durch das ganze Gebiet kam Petrus zu den Heiligen in Lydda. Er erfuhr dort von einem gelähmten Mann namens Äneas, der seit acht Jahren ans Bett gefesselt war. Petrus sagte zu ihm: "Äneas, Jesus Christus heilt dich jetzt! Steh auf und mach dein Bett selbst!" Im selben Augenblick stand Äneas auf. Alle Bewohner von Lydda und der ganzen Scharon-Ebene sahen ihn gesund umherlaufen. Da wandten sie sich dem Herrn zu.“ Apostelgeschichte 9.32

Auch hier sehen wir das gleiche Muster: Petrus gebietet der Behinderung. Er spricht zu ihr und nicht über sie. Er bitte nicht: „Oh Gott/Jesus heile diesen armen Mann!“. Er spricht zu dem Problem und er fordert ihn auf, etwas zu tun, was er bisher nicht tun konnte.

Einige Verse weiter lesen wir wie Petrus Tabita, eine Christin aus Joppe vom Tod zurückholt:

„Petrus ging sofort mit ihnen. Als er angekommen war, führten sie ihn gleich in das Obergemach. Dort hatten sich viele Witwen eingefunden. Weinend traten sie zu Petrus und zeigten ihm die Unter- und Obergewänder, die Tabita für sie gemacht hatte, als sie noch lebte. Doch Petrus schickte alle hinaus. Dann kniete er nieder und betete. Schließlich wandte er sich zu dem Leichnam und sagte: "Tabita, steh auf!" Da öffnete sie die Augen. Und als sie Petrus erblickte, setzte sie sich auf. Er fasste sie an der Hand und half ihr auf die Füße.“ Apostelgeschichte 9.39

Wir sehen hier, dass Petrus zuerst die „Boten des Unglaubens“, also die trauernden Witwen hinaus schickt. Glauben wird behindert, wenn wir unseren Fokus auf die Realität dieser Welt richten. Erinnert Euch: es geht um die Manifestation des Reiches Gottes. Das Reich Gottes ist bereits hier in und um uns. Es ist uns fremd, weil wir es mit dem natürlichen Auge nicht sehen können, sondern nur mit dem Auge des Glaubens.

Wenn Du in einer Situation, in der du für ein Wunder betest zulässt, dass deine natürlichen Augen auf die Realität starren, wird der Zweifel in dir stärker sein als der Glaube.

Petrus betet anschließend und was er im Gebet macht ist, dass er sein inneres Auge auf das Reich Gottes, auf Christus in ihm richtet. Diese „Besinnung“ baut die Autorität in ihm auf, die ihm ermöglicht, in Vollmacht zu befehlen „Steh auf“!!!

Ich möchte mir weitere Verse sparen, habe hier aber einige zum Nachschlagen aufgelistet.
Auch die Wunder, die Jesus hervorbrachte, geschahen nicht aufgrund von Bittgebeten, sondern durch Befehl an den Umstand.

• Lukas 8.29: Jesus gebietet dem unreinen Geist
• Lukas 8.54: Jesus spricht zur Tochter des Jairus
• Markus 2.11: Jesus sagt: Nimm dein Bett und geh
• Markus 4.30: Jesus gebietet dem Sturm
• Lukas 7.14: Jesus befiehlt dem Toten Jüngling aufzustehen

Viele weitere Verse haben dasselbe Muster.

Wir haben ein inneres Problem mit dieser frontalen Art, weil wir die Autorität, die uns gegeben ist, nicht verstanden haben. Ich ermutige euch den ersten Teil dieser Serie zu hören, in dem ich erkläre, was es bedeutet, dass Christus in uns wohnt. Wenn wir nicht verstehen, was es heißt, dass Gott selbst seit Pfingsten in uns lebt, haben wir nur unsere Kraft und die reicht definitiv nicht.

„Er gebe euren Herzen erleuchtete Augen, (...) damit ihr erkennt, wie überwältigend groß die Kraft ist, die in uns, den Gläubigen wirkt, die Kraft, die nur zu messen ist an der gewaltigen Macht, die er an Christus wirken ließ, als er ihn von den Toten auferweckte und ihn in den himmlischen Welten an seine rechte Seite setzte.“
Epheser 1.18-20
Wir werden die Anwendung von Autorität nicht verstehen, wenn wir unsere Wiedergeburt und Geisterfüllung nicht verstehen. Dieses Verständnis bedarf einer inneren göttlichen Offenbarung und es ist deine Aufgabe, dich mit ganzem Herzen danach auszustrecken. Wer von ganzem Herzen sucht, der findet!

„Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan. Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan.“ Matthäus 7.7-8

Die Gaben des Reiches Gottes sind keine Schleuderware, die es zum christlichen Nulltarif gibt. Jesus will eine leidenschaftliche Braut, die Ihn und alles, was Ihn ausmacht begehrt und sucht. Und vieles passiert nicht, weil wir hoffen, dass es uns einfach in den Schoß fällt.
So ist es auch mit der Autorität. Sie auszuüben erfordert inneren Stand und Entschlossenheit. Nicht umsonst sagt Jesus, dass die gewaltsam Ringenden das Reich Gottes einnehmen.

Was ich uns heute lehren möchte ist zu erkennen, wie wir diese Autorität anwenden, die bereits in uns ist. Wenn ich z.B. an einen Co-Leiter Autorität delegiert habe und er kommt wegen jeder Entscheidung zu mir und erwartet, dass ich sie ausführe, beweißt er, dass er die an ihn delegierte Autorität nicht verstanden hat und so wird ihn auch niemand ernst nehmen.

• Jesus hat uns die Arbeit am Reich Gottes überlassen! Matthäus 28.19ff
• Er sagt wie mich der Vater gesandt hat so sende ich euch! Johannes 20.21
• Er sagt ihr werdet größere Dinge als ich tun, denn ich gehe zum Vater! Johannes 14.12
• Er nennt uns seinen Leib durch den er wirken will! Epheser 4.11-12

„Wahrlich, ich sage euch: Wer zu diesem Berge spräche: Hebe dich und wirf dich ins Meer! und zweifelte nicht in seinem Herzen, sondern glaubte, dass es geschehen würde, was er sagt, so wird's ihm geschehen, was er sagt.“ Markus 11.23

Jesus sagt: „Sprich zum Berg und nicht über den Berg!“ Das Kriterium ist, ob du zweifelst oder nicht. Zweifel kommt immer dann, wenn wir in Unwissenheit leben oder nicht wissen, wer wir sind.

Ich möchte euch heute Abend ganz konkret dazu ermutigen, auf eine Reise des Lernens und der Erfahrung zu gehen.

Beginne zu den Problembergen deines Lebens oder der Menschen, für die du betest zu sprechen und nicht mehr über sie zu sprechen.

• Sage nicht: „Oh Gott heile meine Kopfschmerzen“, sondern befehle den Kopfschmerzen im Namen Jesu zu gehen.
• Wo Depression, blöde Gefühle oder gar dämonische Attacken sind, befehle ihnen im Namen Jesu zu gehen und bitte nicht Gott, sie zu verscheuchen.
• Wo ein äußeres Problem (Wetter, Verkehrsstau, andere Nöte sind, die du nicht durch
bewusste Sünde und Rebellion verschuldet hast) sprich zu ihnen und bitte nicht Gott zu tun, wofür Er dir Autorität gegeben hat.
• Bete täglich Epheser 1.18-20 aus, dass der Herr deine geistlichen Augen öffne, damit du sehen kannst, welche Kraft in dir wohnt.
• Epheser 1.18-20: „Er gebe euren Herzen erleuchtete Augen, (...) damit ihr erkennt, wie überwältigend groß die Kraft ist, die in uns, den Gläubigen wirkt, die Kraft, die nur zu messen ist an der gewaltigen Macht, die er an Christus wirken ließ, als er ihn von den Toten auferweckte und ihn in den himmlischen Welten an seine rechte Seite setzte.“

Du wirst feststellen, dass es am Anfang sehr schwer ist und du wirst sehen, wie viel Zweifel in dir lebt und wie machtvoll die Gewohnheit in dir ist, Gott darum zu bitten das zu tun, was eigentlich du tun sollst, weil ER in dir lebt. Habe also Geduld mit dir, auch wenn es am Anfang nicht klappt. Aber wenn du treu bist und mutig, wird Er dich belohnen mit ermutigenden Erfahrungen und mehr Weisheit und Einsicht. Vielleicht schießt du auch hier und da über das Ziel hinaus, aber damit hat Gott kein Problem. Niemand macht beim Lernen eine Punktlandung und Er ist stark genug, dich zu korrigieren. Aber es geht um unsere Vollendung. Der Vater will uns nicht mehr im Stadium geistlicher Kleinkinder lassen, sondern in die volle Kraft der Erben und der Braut führen, die mit Ihm durch Seine Autorität zusammenarbeiten und Sein Reich jetzt und hier bauen.

„Jesus sagte ihnen: "Ich sah den Satan wie einen Blitz vom Himmel fallen. Ja, ich habe euch Vollmacht gegeben, auf Schlangen und Skorpione zu treten und die ganze Macht des Feindes zunichte zu machen. Nichts wird euch schaden können.“ Lukas 10.18-19
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