Der Standpunkt Gottes--Ein Bund zwischen Zeit und Ewigkeit


Der Standpunkt Gottes - Ein Bund zwischen Zeit und Ewigkeit

Wenn Gott spricht, wischt er alle Bedenken aus, dass unsere Umstände unsere Freiheit einschränken könnten, das setzt jedoch voraus, dass wir zustimmen und es Ihm so ermöglichen, das zu tun.

Kürzlich dachte ich über unseren „Standpunkt“ und die Tatsache, dass jeder von uns ein Standpunkt ist, nach. Jede einzelne Person ist ein Standpunkt. Ich bin ein Standpunkt, du bist ein Standpunkt. Und aus diesem Blickwinkel, sehen wir die Dinge aufgrund unseres Glaubenssystems, unserer Erziehung unserer geistlichen Wahrnehmung, unserer Geschichte – sei sie gut oder schlecht- und was sehr wichtig ist, aufgrund unserer gegenwärtigen Umstände. Dieser Standpunkt mag der Sache zuträglich sein oder es mag eine Sicht sein, die sich nur auf unser kleinkariertes Denken gründet. Gott kom mt vorbei und tauscht unseren Standpunkt gegen einen göttlichen Standpunkt aus.

 

                               Göttliche Perspektive

Wenn Gott zu uns spricht, ist das eine Auslegung aus göttlicher Perspektive, also eine vollständige Erklärung und Interpretation einer bestimmen Perspektive. Warum hat Gott einen bestimmten Standpunkt und meiner steht mit diesem in Konflikt? Das könnte passieren. Ein weiterer Aspekt , wenn Gott zu uns spricht, ist die Tatsache, dass, er in der Lage ist ,die Dinge geschehen zu lassen, wenn wir es glauben (während wir in Zeit und Raum leben, all die Beschränkungen, die mit Zeit und Raum verbunden sind, wie Mattigkeit, Krankheit, Depression, (anderen) Meinungen usw. ertragen )

 

Du fragst vielleicht: „Warum sollte Gott irgendwelchen Beschränkungen unterworfen sein, angesichts dessen, dass Er Gott ist?“ Nun, die Antwort ist einfach. Gott lebt und existiert in Ewigkeit, oder Zeitlosigkeit, und er hat Menschen zu den Herrschern in Zeit und Raum gemacht. Sie verwalten das, erobern die Zeit zurück und besetzen den Raum mit sehr wenig Hilfe aus der Ewigkeit. Das Einzige, was ihnen dabei hilft, etwas ewige Kraft und Hilfe in ihre begrenzte Welt zu bringen ist…Glaube.

 

Glaube kann einen Berg bewegen. Jesus sprach zu einem Baum, der keine Frucht trug und am nächsten Tag war er tot. Er sprach zum Wind und zu den Stürmen und befahl ihnen, sich zu legen. Was Christus da tat, war, die ewige Kraft zu nutzen die in seinem Blut war um in Seinen Beschränkungen Angleichungen vorzunehmen (Zeit und Raum) Wir leben alle mit den gleichen Beschränkungen wie er. Von der Tatsache ausgehend, dass wir- wenn wir ihn und den Heiligen Geist annehmen, dann dieselbe Kraft hätten dann könnten keinerlei Beschränkungen uns von dem abhalten, wozu wir berufen sind.

 

Erinnert euch mal an die Geschichte von Simon Petrus in Matthäus 16 als er mit einem Haufen Jünger dastand, und bereit war , auf die Frage zu antworten, die Jesus ihm gestellt hatte? „Für wen halten die Leute mich?“ Sie antworteten ihm alle in der Art eines Papageis und gaben ihm im Grunde genommen die Meinungen der Leute, die sagten:“ Du bist der fleischgewordene Prophet- Jeremia, Elia oder Johannes den Täufer.“ Dann stellte Jesus, der offensichtlich sehen wollte, welche Ansicht sie vertraten, folgende Frage: “Ihr aber, für wen haltet ihr mich?“

 

Nun, er bat sie nicht um eine Meinung, um eine vom Fleisch herrührende Ansicht, sondern er fragte nach etwas Ewigem. Keiner antwortete bis Simon Petrus es aussprach: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.“ Das änderte etwas für Jesus und er sagte zu Simon Petrus:“ Fleisch und Blut (Zeit und Raum/Meinungen) hat dir das nicht offenbart, sondern mein Vater in den Himmeln (ewig)“ Jesus sagte weiter: “Simon Petrus, was du auf Erden binden wirst, das wird in den Himmeln gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst (freisetzen wirst), das wird in den Himmeln gelöst sein.“

 

Plötzlich habe ich verstanden, dass eine „Offenbarung von Gott“ die sich mit unserem Verstand mischt und ausgesprochen wird, eine Harmonie zwischen Himmel (Ewigkeit/keine Beschränkungen) und Erde (Raum/Zeit/Beschränkungen) bringen würde. Simon Petrus konnte die Ewigkeit in jede irdische/weltliche Situation befehlen indem er Dinge aufhielt/losmachte und band, weil er einen göttlichen Standpunkt eingenommen hatte.

 

                                      Zeit gegen Ewig

Hier ist das Dilemma: zeitliches und ewiges stehen miteinander in Konflikt. Gott muss in Zeit und Raum jemanden finden, der sich von einem begrenzten, eingeschränkten und räumlichen Standpunkt wegbewegt hat und jemanden finden, der eine Offenbarung hatte von einem ewigen Standpunkt und er muss sie dazu bringen, das in die Atmosphäre zu sprechen – eine Atmosphäre der negativen Energie, die von negativen, eingeschränkten Meinungen herrührt. Meine Großmutter pflegte zu sagen: “Eine Meinung ist wie ein Hinterhof – jeder hat einen und die meiste Zeit stinkt er.“ Lasst mich euch jedoch in dieser Sache weiter ermutigen. Lehrt uns die Bibel nicht in Prediger 3, dass „Gott die Ewigkeit in das Herz des Menschen gelegt hat“? Das Wort „Herz“ wird hier übersetzt, oder korrekterweise interpretiert, mit „DNA.

 

Daher haben wir absolut keinen Grund, die Beschränkungen, die in unserer begrenzten Zeit und unserem begrenzten Raum bestehen, nicht zu überwinden. Daß die Ewigkeit in deiner DNA ist bedeutet, dass es etwas gibt, das dich dazu drängt, mit einem anderen ewigen Wesen oder Ding in Kontakt zu treten und wenn du es nicht finden kannst, dann wirst du eine zeitliche Sache finden und Ewigkeit in sie setzen.

 

Das klingt komisch? Denkt dann mal über dies nach. Mose bringt die Israeliten aus Ägypten und von ihren Unterdrückern weg, wo sie umgeben waren von Unglauben, Furcht, Zorn und Gewalttätigkeit bei Millionen von Israeliten die 400 Jahre lang unterdrückt worden waren. So ist ihr Denken von 400 Jahren Geschichte, Sklaverei, Unterdrückung und Schmerz kontrolliert.

 

Plötzlich kommt jemand hinzu und zeigt ihnen ein paar Wunder und bringt sie schließlich dazu, ihre Reise in die Freiheit anzutreten. Die Wetten stehen dagegen, dass Mose bei ihrem Glauben und ihrem Erwartungshorizont auch nur ein Wunder tun kann. Jedoch hat Mose ein Wort von Gott empfangen, das besagt, dass er in seinem Dasein eine ewige Anweisung hat.

 

Das Wort Gottes ist nicht zeitlich begrenzt, sondern ewig und es stirbt nie. Mose versuchte, mit etwas ewigem in den Leuten Verbindung aufzunehmen und findet nichts als begrenzte Standpunkte. In einer Etappe geht Millionen von Israeliten das Wasser aus (auf ihrer Reise) und sie fangen an, von Mose ärgerlich zu fordern, dass er sich darum kümmere und mit Gott sprechen solle. Gott sagt Mose, dass in einem großen Felsen, der in seiner Nähe ist, Wasser sei. Das ist lächerlich. Wasser gibt es nicht in einem Felsen. NEIN, in den Beschränkungen von Zeit und Raum tut es das nicht, aber im Hinblick auf die ewige und Gottes Perspektive, gibt es das!

 

Also muss Mose das Wort von Gott nehmen, das sich mit der Ewigkeit in seiner DNA verbunden hat (und das es in seinem Denken möglich macht) und es in den Fels zu bringen, indem er es befiehlt. In dem Fels ist kein Wasser. Mose muss es mit seinem Glauben dorthin bringen, seinem göttlichen ewigen Standpunkt, und ihm dann gebieten mit seinem nun übernatürlichen Stab. Gott sagt Mose, er solle auf den Fels schlagen, als Mose das macht, sprudelt Wasser aus dem Felsen, und den Historikern zufolge, mussten 155000 Gallonen Wasser aus dem Felsen sprudeln, um ungefähr 3,5 Millionen Menschen glücklich zumachen, weil sie trinken, kochen, baden, Kleidung waschen usw. konnten.

 

                                          Übe Herrschaft aus

Gott braucht jemanden in Raum und Zeit, der einen göttlichen Standpunkt einnim mt , damit Er Seinen Willen auf Erden ausführen kann. Auf diese Art und Weise macht Er die Dinge und als er bei der Schöpfung Adam schuf, sagte Er Adam nie, dass Er (Gott) die Erde bewirtschaften würde, sondern Er gab eher diese Macht und Autorität an Adam indem Er sagte:“ Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan.“

 

Im Grunde genommen sagte Gott zu Adam: „Du hast die Verantwortung auf der Erde, über Zeit und Raum und es ist deine Sache, sie unter Kontrolle zu bringen, wenn Probleme entstehen.“ Übe Herrschaft aus. Herrschaft bedeutet“ Hoheitsgewalt und Kontrolle haben“. Die Zuständigkeit des Menschen erstreckte sich über die ERDE, über keinen anderen Ort.

 

In 1.Mose 11 sagt die Bibel dass verschiedene Personen auf der Erde beschlossen, dass dies nicht der Ort sei, wo sie Herrschaft haben wollten, und so beschlossen sie, einen Tempel zu bauen, der so hoch sein sollte dass seine Spitze in den Himmel ragen sollte. Heute mag dies lächerlich scheinen, aber solche Sachen passieren auf viele verschiedene Arten immer noch. Was sie damals taten, war einfach der Versuch, Herrschaft in den Himmeln auszuüben, weil ihre Versuche, Herrschaft über die Erde auszuüben aufgrund des Falles Adams auf schreckliche Weise fehlgeschlagen waren.

 

Sünde kontrollierte ihr Denken und ihre Sichtweise war auf ihre selbstsüchtigen Herzenswünsche begrenzt und limitiert. Sie interessierten sich nicht dafür, die „Ewigkeit“, die Gott in ihr Blut gelegt hatte, zu nutzen, während sie unter den Begrenzungen von Zeit und Raum lebten, sondern sie suchten einen anderen Ort, wo sie lieber leben wollten.

 

Während meines ganzen Lebens und Dienstes als Christ sah ich das gleiche Problem, vor allem in den Gemeinden. Die Menschen wollen schnell zum Himmel „gebracht“ werden und haben die „Armageddon“ Haltung, die bedeutet :“Ich bin des Lebens hier auf der Erde überdrüssig,….bloß heraus hier !“

 

Sie zaubern alle Arten von Doktrinen her, um zu beweisen, dass Gott uns nicht auf dieser miserablen Welt lassen möchte, sondern sie auslöschen will, und letztlich das Christentum als Religion gesetzt hat, die mit den Umweltschützern uneins sind, welche diese kostbare Erde unbedingt retten wollen, die Gott uns gab. Immerhin, war nicht Sein erster Befehl an Adam.“ Fülle die Erde, herrsche über sie und unterwerfe sie.“?

 

                                         Ewigkeit in unserer DNA

 

Wir haben in unserer DNA Ewigkeit, das heißt, dass wir Begrenzungen für falsch erweisen können und INNERHALB unserer Umstände Anpassungen vornehmen können, so dass unsere Beschränkungen sogar unsere Gelegenheiten und unsere größten Waffen werden können. Wenn ihr Gott studiert und wie Er in der Geschichte mit großen Männern in der Bibel und außerhalb der Bibel arbeitete werdet ihr sehen, dass die meisten dieser Menschen in schlimmen Umständen waren mit ernsten Beschränkungen und die allgemeine Meinung stand grob gegen sie.

 

Der „ewige Standpunkt“ macht es uns möglich eine Verwandlung des Geistes durchzumachen und dabei unser Sprechen zu ändern. Wenn du die Macht der Zunge erst benutzt um deinen Umständen zu gebieten, werden deine Umstände geändert, weg von dem, was dich in (Raum und ) Zeit ablenkt, hin zu den ewigen Zielen. Mose stand am brennenden Dornbusch vor Gott und fragte Gott wie um alles auf der Welt er das Volk Israel aus Ägypten befreien solle.

 

Abgesehen von den offensichtlichen Problemen, kommen hier einige der Sachen, die gegen ihn sprachen. Gott spricht zu Mose, einem Flüchtling aus Ägypten und einem, der des Mordes schuldig war, während er in Ägypten ein Prinz war, und sagt zu ihm; „Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs“

 

Die jahrhundertelange Stille war gebrochen worden und Kontinuität war durch völlig unerwartete Manifestationen gebrochen worden, und dann mittendrin handelt Moshe (Mose) , der ägyptische Prinz, der für so einen Moment wohl kaum weniger hätte vorbereitet sein können, mit einem Schrecken, den Patriarchen selten zur Schau stellten. „Da verhüllte Mose sein Antlitz; denn er fürchtete sich, Gott anzuschauen.“ (2.Mose 3)

 

Im gleichen Kapitel spricht Gott wieder und sagt: Ich habe das Elend meines Volkes in Ägypten wohl gesehen und ihr Schreien über ihre Treiber habe ich gehört; ja ich kenne ihre Leiden. Darum bin ich herniedergestiegen, sie aus der Gewalt der Ägypter zu erretten und sie aus jenem Lande hinauszuführen, in ein schönes, weites Land, wo Milch und Honig fliesst, …, so will ich dich denn zum Pharao senden, dass du mein Volk, die Israeliten aus Ägypten führest.“

 

Wartet mal. - ich dachte, Gott sagte, dass er herniedergestiegen sei, um sie zu retten? Also warum bittet er Mose, das zu tun? Weil sich Gott selbst begrenzt hat, indem er der Menschheit die Regie über die Erde gab und daher immer einem Menschen den Auftrag geben wird, das zu tun, wofür er tatsächlich kam. Das ist spannend, weil ich dadurch erkenne, dass Gott diese Macht (die Er hat, um Dinge zu bewerkstelligen) in uns überträgt und uns anweist zu gehen und damit umzugehen.

 

                Gott muss sich mit unserem Standpunkt beschäftigen

 

Das einzig wahre Problem mit dem Gott sich befassen muss ist, wie Er mit unserem Standpunkt umgeht. Wie sehen wir es? Können wir es so sehen, wie Er es tut? Sein Standpunkt ist ewig – unserer ist zeitlich und durch unsere begrenzte Einsicht beschränkt. Nun muss Gott uns davon überzeugen, dass es getan werden kann.

 

Mose steht vor Gott mit einem Stab in seiner Hand. Das ist seine Sicherheit und genau die eine Sache, mit der er vertraut ist. Der Stab hat die Schafe geführt und die verschiedenen Plünderer von den Schafen ferngehalten. Gott bittet Mose, seinen Stab niederzuwerfen, und plötzlich wird das, was Mose als bloßes Stück Holz „gesehen“ hatte, das für einen bestim mt en Zweck genutzt wurde, nun zu einer Schlange. Gott versuchte Mose zu zeigen, dass nichts Zeitliches ist, was es zu sein scheint. Oberflächlich betrachtet sieht es sicher und vorhersehbar aus, aber tatsächlich, aus ewigem Standpunkt und auf ewige Anweisung hin, könnte es viele interessante Sachen hervorbringen.

 

Denkt mal darüber nach wie es war, als Jesus auf der Erde umherging. Er wird mit einem Problem konfrontiert; ein Mann ist blind und sollte sehen. Jesus spuckt auf die Erde und mischt daraus einen Brei, stopft es in die Augen des Mannes und plötzlich kann der Mann sehen. Erde – auf der die Füsse der Menschen und die Pfoten der Tiere traten – wird auf einmal das Instrument, mit dem man blinde Augen öffnen kann.

 

Warum tat Jesus nicht, was er normalerweise tat? Er hätte seine Hand auf jemanden legen können oder ein Wort sprechen können, aber stattdessen benutzte er die Erde und zeigte jedermann dass, das was scheinbar ein voraussehbar vergebliches Bemühen war, in Wahrheit eine Kraft war, die genutzt werden kann um jemanden zu heilen. Wie? Er sah in der Erde mehr als etwas, auf dem man laufen kann oder das aufgegraben werden kann und ließ es zu, dass Ewigkeit, dort hinein kom mt , als er darauf spuckte.

 

DNA in die Erde gebracht! Ihr habt diese Macht, die Ewigkeit, die in eurer DNA steckt, in ein anderes menschliches Wesen zu übermitteln. Das ist die Essenz des Prophetischen. Ihr „seht“ etwas Größeres in einem menschlichen Wesen, sogar noch etwas größeres als sie selbst sehen, und ihr sprecht es in es hinein. Welch eine Freude, zu sehen, wie sie zu den ewigen Wesen werden, als die sie schon entworfen waren.

 

Erinnert euch daran, ihr habt Ewigkeit in eurem Blut, in eurer DNA und ihr habt die Fähigkeit, alles zu verändern. Ihr habt ein Wort von Gott, und das ist alles was ihr braucht.