BULGARIEN:Gottes Wirken bei Vertragsverhandlungen


BULGARIEN: Gottes Wirken bei Vertragsverhandlungen

In einigen Ländern ist es für Christen schwer, aufgrund eines Einspruchs- oder Mangels an Ressourcen, Zugang zu öffentlichen Einrichtungen zu erhalten. Aber Gott kann Wunder wirken, wie es Philip Rashev bei der Organisation des ‚Global Day of Prayer’ (weltweiter Gebetstag) in Bulgarien erlebte. Zusammen mit seinem Team bereitete er die nationale Gebetskundgebung , in Sofia vor.
„Die meisten Menschen, die das Podium, die Kameras, die Werbung, die Medien und alles drum herum sehen, fragen sich: ‚Wie organisiert man so etwas und was kostet es?’ Um die Wahrheit zu sagen: Es kostete uns 10 Euro!“

Obwohl Rashev mit seinem Team ein Budget für die Veranstaltung erstellte und versuchte, Geld zu sammeln, hatten sie bis Ende März nur 10 Euro auf dem entsprechenden Bankkonto. Wie würde das jemals funktionieren? Auch konnten sie keine öffentliche Halle für den weltweiten Gebetstag finden, da zur selben Zeit Wahlen stattfanden. Aber Gott hatte die Angelegenheit unter seiner Kontrolle. In einer der Gebetsversammlungen des Teams zeigte Gott ihnen den ‚Alexander Battenberg Square’, den größten Platz in Sofia. „Leider, waren die ersten Reaktionen sehr negativ, als wir beim Rathaus anriefen und erklärten warum wir den Platz benötigten. Wir versammelten uns nochmals und verbrachten Zeit, um über diesem Problem zu beten. Der Heilige Geist erfüllte unsere Herzen mit der Erkenntnis, dass dieser Platz nicht für uns benötigt würde, sondern für den Herrn. Wir gingen zurück zum Rathaus und sprachen nochmals mit den Verantwortlichen und sagten kühn, der Platz würde für Gott benötigt. Dieses Mal gaben sie uns die Erlaubnis, den Platz zu benutzen! Des Weiteren ordneten sie an, dass alle eingehenden und ausgehenden Straßen geschlossen würden.“ „Nach erneutem Gebet sprachen wir abermals im Rathaus vor und wiederholten unseren Antrag: nicht für uns sondern für Gott würde der Platz gebraucht.“

„Der nächste Schritt bestand darin, Sicherheit zu gewährleisten. Wir vereinbarten einen Termin mit der Polizei und beschrieben die Größe der Veranstaltung. Die Verantwortlichen hielten daraufhin den Einsatz von 50 Polizisten für notwendig. Jedoch wussten wir nicht, dass diese pro Stunde bezahlt würden. Nachdem wir die Summe für alle Polizisten berechneten, belief sich diese auf 1'500 Euro. Einer der Beamten fragte, ob wir diese Kosten in unseren Auslagen vorgesehen hätten. Angesichts der 10 Euro auf unserem Bankkonto wäre es eine Lüge, die Frage mit „Ja“ zu beantworten. Wir erklärten, wir hätten das Geld nicht sofort, aber glaubten wir würden es bekommen. Er warnte uns, dass, wenn wir nicht rechtzeitig zahlen könnten, wir strafrechtlich verfolgt würden. Wir unterzeichneten