Abgestempelt
Abgestempelt
Einen anderen abzustempeln, das ist leicht und schnell gemacht, und wir alle können das. Von anderen abgestempelt zu werden, das ist schwer zu ertragen, lang anhaftend, und wir alle kennen das.
In der eigenen Betroffenheit bleiben wir unter den Stempeln, Etiketten, Urteilen, Vorurteilen und Wertungen, die uns andere Menschen aufdrücken.
Aber wir selbst brauchen und gebrauchen für den Umgang mit anderen unsere eigene Wertskala: gut, brauchbar, Durchschnitt, ganz ordentlich, aber - schlimm, schwierig, ein schrecklicher Typ - erledigt.
Ob es uns vielleicht gelingen wird, diese Stempelei zu beenden? Jesus Christus will, dass wir einander nicht richten, abstempeln, etikettieren.
Er will, dass wir für jeden Menschen - und mag er nach unserer Werteskala noch so weit abgesunken sein - Hoffnung und Glauben haben, dass auch dieser Mensch durch Christus verändert und erneuert werden kann.
Wir leben davon, dass Christus uns nie den Stempel "erledigt" aufdrückt, sondern mit seinem Kreuzeszeichen jeden Tag einen neuen Anfang gewährt.
Keiner ist erledigt und fertig, denn Jesus Christus hat noch viel mit ihm vor.
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