Über den Vorteil eines geordneten Lebens
Über den Vorteil eines geordneten Lebens
Es können die herausragendsten Fähigkeiten vorhanden sein, die höchsten geistlichen Erkenntnisse - in einem ungeordneten Leben werden sie vielleicht für immer brach liegen. Wenn wir jedoch bereit sind, unsere innere und äußere Welt (immer wieder) in Ordnung zu bringen, kristallisiert Gott unsere einzigartige Berufung heraus. Wir werden nicht erschöpft und ausgelaugt von einer Herausforderung zur nächsten jagen, sondern zu Menschen heranreifen, durch deren Leben Gott gepriesen wird.
Philipper 3 13-14: Ich denke von mir selber nicht, es ergriffen zu haben, eines aber tue ich: Ich vergesse, was dahinten ist und strecke mich aus nach dem, was vorn ist. und jage auf das Ziel zu, hin zu dem Kapfpreis der Berufung Gottes nach oben in Christus.
Eine vom heiligen Geist gewirkte Ordnung unseres inneren Menschen, dann aber auch unseres privaten und des öffentlichen Menschens erleichtert die Nachfolge.
“First things first”
.Psalm 16:8:Ich habe den Herrn stets vor Augen; weil er zu meiner Rechten ist, werde ich nicht wanken.
Nimm Dir Zeit, Deinen “inneren Menschen” zu ordnen.
Wir brauchen Zeit, um innere Stärke und Entschlossenheit zu finden. Nimm Dir ab und zu länger Zeit, Gott zu suchen. Je mehr wir im Gebet und in der Stille auftanken, desto mehr können wir im aktiven Leben geben. (Alle geistlichen “Größen” sagen das, nur bei uns muß das anders gehen?)
Ein guter praktischer Tipp sind Gebetsspaziergänge, bei denen Deine Gedanken “lüften” können und der Heilige Geist Zeit hat, ohne Ablenkung zu Dir zu reden. Oft ist es sogar möglich, laut zu beten, für mich die Königsvariante.
Ein “Stille-Zeit-Buch” ist eine weitere praktische Hilfe, auf Gott zu hören. Mit Deinem Tagebuch öffnet sich oft auch das Ohr Deines Herzens. Mach Dir geistliche Notizen, schreibe auf, wenn Gott zu Dir geredet hat.
Gewöhne Dich wieder an Deinen Kugelschreiber. Es wäre doch schade, wenn das einzige, was Du schreibst, Dein Einkaufszettel ist. Mit dem Stift in der Hand “höre” ich besser.
Wir können uns eine Oberflächlichkeit in Bezug auf das Reden des Heiligen Geistes angewöhnen. Wenn Gott uns anspricht, dann sollten wir darauf reagieren! Doch wie oft warten wir auf “ein neues Wort” auf eines, das mehr in unseren Ohren kitzelt..
Ganz wichtig: Halte die Verbindung zum Leib Christi intakt
Jesus liebt die Gemeinde und gab sich selbst für sie hin (Epheser 5:25)Gott möchte, dass Seine Kinder sich untereinander lieben und sich umeinander kümmern. Strebe danach, ein Segen für Deine Gemeinde zu sein.
Verletzt? Das ist Jesus auch passiert. Missverstanden, verleumdet, verraten. Mach es wie Jesus. Vergib und diene um Jesu willen, denn Deinen Lohn wirst Du nicht von Menschen bekommen, sondern einmal im Himmel, wenn Du die Worte hörst: “Gut gemacht, meine Tochter...,mein Sohn...
Welche Ziele hast Du?
Ziele prägen die Persönlichkeit. Menschen ohne klare Ziele vergeuden viel Zeit und lassen sich leichter treiben. Andere werden Deine Zeit (ver)planen, wenn Du sie nicht planst. Wir sind Verwalter unserer Zeit.
Erinnere Dich (und schreib es wieder einmal auf): Welche Träume, Pläne, Visionen hat Gott Dir bereits gegeben? Was ist daraus geworden? Er wird nicht dauernd mit neuen Plänen für Dein Leben aufwarten, sondern möchte, dass Du das umsetzt, was Er Dir bereits gesagt hat.
Zu einigen Dingen müssen wir NEIN sagen, weil sie unsere Zeit und Kraft zu sehr beanspruchen - und zwar gut - aber nicht das Beste für uns sind.
Nein zu Dingen, die wir gerne unternommen hätten, Einladungen, Projekten, an denen wir gerne beteiligt wären, die uns aber den Blick, die Zeit und die Kraft für “das Beste” rauben. Einfach Nein!
Wir können unsere “innere Welt” nicht in Ordnung halten, ohne uns immer wieder neu dafür zu entscheiden.
Doch mit Gottes Hilfe können wir dem “Weichspüler” des Geistes dieser Welt widerstehen und einen scharfen, wachen Geist behalten. Unsere geistlichen Sinne können, wenn wir das zulassen und danach streben, immer mehr geschult werden, “gut und böse” zu unterscheiden (Hebräer 5:14).
David hütete die Schafe und war mit Hingabe ein Hirte. Als seine Aufgabe bei den Schafen beendet war, kam er geradewegs in den Palast. Über seinen Dienst an den Schafen hinaus hatte er fleißig seine Gaben geschult und gebraucht.
Du hast von Gott alle Möglichkeiten in Dir, um ein gesalbter Gottes zu werden, “berufen für eine Zeit wie diese” (Ester 4:14)
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