Geld

Reiche Männer der Bibel – David

In meiner Serie über reiche Männer in der Bibel möchte ich jetzt über David schreiben, der ein sehr bewegtes Leben hatte.
Wenn ich Sie fragen würde, was eine typische Aussage über David sein könnte, dann wäre es sicher die Tatsache, dass er König war. Doch er war nicht in eine Familie mit königlicher Abstammung geboren, weil es vermutlich ein solches Königreich zur Zeit seiner Geburt nicht gegeben hatte. Darum ist es wichtig, seinen Werdegang etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

Richtige Priorität und Reichtum

1 Halleluja! Wohl dem, der den HERRN fürchtet, der grosse Freude hat an seinen Geboten!
2 Sein Geschlecht wird gewaltig sein im Lande; die Kinder der Frommen werden gesegnet sein.
3 Reichtum und Fülle wird in ihrem Hause sein, und ihre Gerechtigkeit bleibt ewiglich.
Psalm 112, 1-3

Ungefähr mit dem 24. Psalm gebetet

(Un-) mögliches Gebet
Lieber Gott, stell dir einmal das vor: Gestern hat einer das Erdöl gekauft, das übermorgen in zwei Monaten gefördert werden wird. Und am Mittwoch wird er es weiterverkaufen an einen Händler, der ihm den Preis bezahlen wird, der vermutlich in einem halben Jahr gilt. Dazu hat er ein Lager mit Gold als Sicherheit hinterlegt. Und in einer Goldgrube brechen Leute von Hand die Steine heraus, um das verspielte Gold ersetzen zu können.

„Geld verdirbt den Charakter“

Sicher kennen Sie diesen Ausspruch: „Geld verdirbt den Charakter“. Sie begründen diese Aussage zum Beispiel mit Herr Müller, der kürzlich zu einer grossen Menge Geld kam und sich nun wie ein umgekehrter Handschuh benimmt. Früher war er der nette Nachbarn, doch heute stolziert er durch die Strasse, zeigt, was er hat und grüsst nicht mehr. Er scheint nun etwas besseres als unsereins zu sein. Darum haben die Leute wieder einmal einen Beweis, dass Geld wirklich den Charakter verdirbt. Auch viele Christen denken so und daraus ergeben sich fatale Konsequenzen.

Vom richtigen Umgang mit Verschwendung

Wenn Sie sich ein wenig in der Bibel auskennen, dann ist Ihnen sicher die Begebenheit mit der Frau bekannt, die zu Jesus kam. Sie hatte eine Alabasterflasche mit Nardenöl dabei. Sie zerbrach die Flasche und goss das Öl über den Kopf von Jesus.

Die Geschichte ist speziell wegen den verschiedenen Reaktionen, die die Handlung dieser Frau auslösten. So sagte Jesus zum Schluss:

Wahrlich, ich sage euch: Wo das Evangelium gepredigt wird in aller Welt, da wird man auch das sagen zu ihrem Gedächtnis, was sie jetzt getan hat.
Markus 14, 9

Gehorsam ist die Währung im Reich Gottes

Wir können hier auf der Erde in zwei Wirtschaftssystemen leben. Vielleicht ist Ihnen diese Tatsache nicht bewusst. Das eine Wirtschaftssystem kennen wir. Das sehen wir jeden Tag. Als Arbeitnehmer oder Arbeitgeber arbeiten wir täglich darin und als Konsument beziehen wir Leistungen, die wir gegen Geld bezahlen.

Die Bibel nennt das Himmelreich oder das Reich Gottes, das man ebenfalls als ein Wirtschaftssystem sehen kann. Dieses Reich ist sehr schwer sichtbar und das macht die Bibel auch klar, denn sie sagt, dass es mitten unter uns ist oder aber auch mitten in einem Mensch.

Schuldentilgung in Ihrem Leben

Ist Ihnen schon einmal bewusst geworden, was im „Unser Vater“, das uns Jesus gelehrt hatte, an zentraler Stelle steht? Wissen Sie es auswendig oder müssen Sie nachschauen? Es geht um Schulden:

Und vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unsern Schuldnern.
Matth. 6, 12

Was bei den Menschen unmöglich ist, ist bei Gott möglich.

Hoi zäme

Ich finde, es wird wieder mal Zeit, darüber nach zu denken, was der Bibelvers "Was bei den Menschen unmöglich ist, ist bei Gott möglich" (Lukas 18,27) bedeutet. In die gleiche Richtung geht auch 1. Samuel 14,6: Es ist dem Herrn nicht schwer, durch viel oder wenig zu helfen.

Ich habe fast kein Geld, doch dank diversen Geschenken bzw. Gratismüsterchen kann ich Linos Mutter nun doch ein recht ansehliches Geschenk machen.

Geben kann ein effektives Werkzeug für Evangelisation sein

10 Der aber Samen gibt dem Sämann und Brot zur Speise, der wird auch euch Samen geben und ihn mehren und wachsen lassen die Früchte eurer Gerechtigkeit.
11 So werdet ihr reich sein in allen Dingen, zu geben in aller Einfalt, die durch uns wirkt Danksagung an Gott.
12 Denn der Dienst dieser Sammlung hilft nicht allein dem Mangel der Heiligen ab, sondern wirkt auch überschwänglich darin, dass viele Gott danken.
13 Denn für diesen treuen Dienst preisen sie Gott über eurem Gehorsam im Bekenntnis zum Evangelium Christi und über der Einfalt eurer Gemeinschaft mit ihnen und allen.
14 Und in ihrem Gebet für euch sehnen sie sich nach euch wegen der überschwänglichen Gnade Gottes bei euch.
15 Gott aber sei Dank für seine unaussprechliche Gabe!
2. Kor. 9, 10 -15

Bei der vorherigen Betrachtung dieser Bibelstelle haben wir gesehen, dass Gott dem Sämann Samen gibt. Er erwartet vom Sämann, dass er diesen Samen sät, damit eine Ernte eingebracht werden kann. Nun tönt das aber sehr selbstbezogen, ist es aber nicht. Mit der Aussaat wird auch in das Leben anderer Menschen oder in Dienste, die das Evangelium verbreiten, gesät. So können wir die Verbreitung des Evangeliums unterstützen, wenn wir gerade nicht in der Lage sind, dies selbst zu tun.

Die Qualifikation eines Verwalters

10 Der aber Samen gibt dem Sämann und Brot zur Speise, der wird auch euch Samen geben und ihn mehren und wachsen lassen die Früchte eurer Gerechtigkeit.
11 So werdet ihr reich sein in allen Dingen, zu geben in aller Einfalt, die durch uns wirkt Danksagung an Gott.
2. Kor. 9, 10 -11

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