Offenbarung
Die Zeit ist nahe! - 18.3 -
Freut euch, oh Himmel, ihr heiligen Scharen!
Freut euch, denn Babylon´s Untergang steht
fest. Überwunden sind Satan´s Barbaren.
Preist den Gerechten! - Sein Urteil ergeht
gegen die hurenden, mordenden Massen
gottloser Sklaven. Welch Wehegeschrei
dröhnt durch, mit Leichen gepflasterten Gassen
einstiger Hoffart und Hochstapelei.
Heilige, Knechte, Apostel, Propheten,
jauchzet, frohlocket, denn Babylon fällt!
Wie viele Gläubige hat sie zertreten,
ohne Erbarmen an Pranger gestellt!
Ließ sich die Welt nicht von Babel verblenden?
Trunken vom Wein ihrer Selbstherrlichkeit
Die Zeit ist nahe! - 11.1 -
Jerusalem,
wer je Dich sah,
erinnert sich
an Golgatha,
wo Gott die Welt versöhnte,
mit sich, durch Jesus,
Seinen Sohn.
Er trug das Kreuz,
der Sünde Lohn.
Wo einst der Herr
Sein Blut vergoß,
herrscht Heidenangst
auf hohem Roß
als ewig Ungekrönte.
Jerusalem,
in Dir zertrat
der Herr das Haupt
der Sünde Saat,
um Satan´s Macht zu brechen.
Der Antichrist
regiert die Welt
mit Hinterlist.
Sie taumelt, hält
sein Wort für wahr.
Sie bringt ihm Lob
und Ehre dar,
anbetet ihn
Und läßt sich blind bestechen.
Jerusalem,
noch blüht Dir Nacht.
Die Zeit ist nahe! - 10 -
Hebe, Getreuer, die arglosen Lider
auf zu den Ufern entzweiter Gezeiten.
Steigt der Gesandte des Höchsten hernieder,
zieren ihn wogende Wolkengefieder.
Horch, wie Sekunden dem Zeitlos entgleiten,
wenn sie versuchen, Erzieltes zu binden,
wo sie dem Haltlos zur Beute gereichen.
Schau, wie sie haschen nach Werken und Winden,
ohne den Frieden bei Menschen zu finden,
deren Gedanken Gebundenen gleichen.
.
Wie viel´ Feurigfarben prangen
auf dem Haupt des Engels. - Sieh,
wie sie Heiligglanz empfangen,
Arco-Iris-Prophetie,
Göttlichgnade
am Gestade
Die Zeit ist nahe! - 9 -
Wehe denen, die auf Erden wohnen!
Wenn der fünfte Tuba-Ton erschallt,
noch bevor sein Donnerruf verhallt,
wird die Welt zur Bühne für Dämonen.
.
Hörst Du das Rauschen gebrochener Schwingen,
wie sie den Engel des Unglücks umschlagen?
Ihm wird der Schlüssel zum Abgrund gegeben,
wo die Verdammten die Hölle durchleben.
Während sie Schilde wie Heuschrecken tragen,
sind sie gerüstet, um Unheil zu bringen.
Riechst Du den Rauch, der die Schrecken begleitet,
welche dem Bodenlos gierig entweichen,
weiberbehaart und human zu bestechen,
Die Zeit ist nahe! - 8.2 -
Göttliches Walten,
Zuflucht und Hort.
Kompaß zur Ewigkeit.
Bleibendes Wort.
Nichts kann dich halten.
Nichts jagt dich fort.
Blüte, die durch die Zeit
nimmer verdorrt.
Sei den Entgleisten
mahnendes Licht.
Deine Gerechtigkeit
wollten sie nicht.
Ja, sie umkreisten
- ohne Gesicht -
Totes, das Galle speit.
Trug, der zerbricht.
.
Noch hast Du die Gelegenheit,
Dich Jesus zuzuwenden.
Die Tuba-Engel stehn bereit,
ihr Warnsignal zu senden.
Du bist in Deinem Willen frei,
bezeiten umzukehren.
Ist erst die Gnadenzeit vorbei,
wird Gottes Zorn Dich lehren,
Die Zeit ist nahe! - 8.1 -
Beredtes Schweigen füllt den Himmelssaal,
bevor das Lamm das siebte Siegel bricht.
Die Gottlosschar vernimmt das Urteil nicht,
hält fest an ihrem Tun im Hybristal
der Unbußfertigkeit, um sieben Mal
beim Schall der Zornposaune dem Gericht
anheimzufallen, das von Strafe spricht
für die, die sich berauschten an der Qual
der Kinder Gottes unter dem Altar
des Höchsten. - Jedes ringende Gebet
der Treuen aller Zeiten hat Gewicht!
Nicht eines geht verloren. Ja, führwahr,
der Herr ist Tröster dem, der zu Ihm steht,
der nicht entflieht vor Seinem Angesicht.
.
Die Zeit ist nahe! - 7 -
Gesandte des Zornes, ergrimmte Gewalten,
wer hat euch geboten, die Stürme zu halten,
bevor sie die Erde, die Meere umjagen?
Noch müßt ihr dem richtenden Wüten entsagen,
Noch laßt ihr die Lande verschont.
Der Engel vom Aufgang der Sonne verkündet,
auf wessen Geheiß sein Zurückhalten gründet.
Versiegelt die Knechte des Höchsten mit Zeichen
an Stirnen, damit sie Gesegneten gleichen,
aus lauterer Gnade belohnt.
.
Zwölf mal zwölf mal tausend Juden tragen
Gottes Siegel wie ein Gnadenkleid,
als ein Schutz vor Not und Drangsalzeit.
Die Zeit ist nahe! (Kap. 1-6)
- 1 -
Eingerahmt von Meeresklängen
seufzt die Einsamkeit ihr Lied:
Treuer, schau, die Wolken drängen
an den Strand der Inselengen,
wo der Geist ins Dulden flieht.
Um des Wortes Willen bannten
Blinde Dich ins Tal der Not.
Ob sie Deinen Namen kannten,
als sie Dich ins Schweigen sandten?
Zukunft, mal´ dein Morgenrot
ins Gemüt der Hoffnungsreichen,
deren Gegenwart zerbricht.
Gib dem Müden, Herr, ein Zeichen,
daß die Nachtgefieder weichen!
Sei der Schwachen Zuversicht!"
.
Mit den Wolken wird Er kommen. Alle werden Ihn erkennen!
Lehre Bileams - Ersatztheologie (Substitutionstheologie)
In Offenbarung 2,14 liest man:
Aber ich habe ein weniges gegen dich, dass du solche dort hast, welche die Lehre Bileams festhalten, der den Balak lehrte, einen Fallstrick für die Söhne Israels zu legen, sodass sie Götzenopfer asen und Unzucht trieben.
Die Lehre Bileams ist die erste Irrlehre die in den sieben Sendschreiben auftaucht und sie kommt nur in der Gemeinde von Pergamon vor. Jedoch war die Irrlehre des Bileam bereits dem Apostel Petrus bekannt (2. Petrus 2,15), darin liest man, das Bileam Geldgierig war (rabbinische Tradition).
Doch was ist die Lehre Bileams?
Unser tägliches Brot
