Jesus Christus
Die Zeit ist nahe! - 20.6 -
Greift den Verführer mitsamt den Dämonen.
Werft sie dem feurigen See in den Rachen,
daß sie im Pfuhl ihrer Schande erwachen.
Finsternis soll ihre Seelen umwohnen.
Während dem Tier und dem falschen Propheten
Flüche - von Ohnmacht zerfressen - entfahren
sehn sie den Teufel nach eintausend Jahren
jämmerlich winselnd die Hölle betreten,
wo ihn, von marternden Qualen zernagt,
wieder und wieder sein Gottlos verklagt.
Schmerzen durchzucken sein faules Gebein.
Aufsteigt der Rauch seiner ewigen Pein.
.
Vor dem Thron des Weltenrichters muß die alte Schöpfung fliehn!
Die Zeit ist nahe! - 20.5 -
Ein Jahrtausend lang anbeten Heidenvölker Gottes Sohn.
Viele lassen sich erlösen, dienen Ihm vor Seinem Thron.
Doch ein Großteil der Bekehrten überhört den Ruf der Stunde.
Mit dem Bösen bleibt der Heuchler bis zum Tode stolz im Bunde.
Mahnen werden ihn die Leichen derer, die von Gott sich trennen.
Denn ihr Wurm wird weiterleben und ihr Feuer ewig brennen.
.
Ein Jahrtausend lang erfahren Nationen Recht und Frieden.
Was kein Meister je erreichte, wird den Menschen reich beschieden.
Ob sie sich für DEN entscheiden, dem sie heute widerstehen,
Die Zeit ist nahe! - 20.4 -
Aufrichtet die Trümmer. Der Herr will sie stärken!
Bebauet die Felder, legt Weingärten an!
Genießet die Früchte aus täglichen Werken.
Und rühmt euch des Einen, der alles ersann.
Es grünen die Wüsten, denn Gott läßt es regnen
auf Heiden, die froh gen Jerusalem wallen,
um Sukkot zu feiern. Der Herr will sie segnen. -
Kein Regen wird über Gesetzlose fallen.
.
Seht, wie die Hügel von Most überfließen,
Kammern voll Korn die Getreuen mit Gaben
göttlicher Güte erlesen erlaben,
während sie dankbar ihr Dasein genießen,
ohne daß Satan sie listig versucht,
Die Zeit ist nahe! - 20.3 -
Fest gegründet, über alle Bergeshöhen weit erhaben,
steht der Berg des Friedefürsten. - Unzählbare Heidenscharen
bringen Ihm, dem Ewigvater, starken Gott und wunderbaren
Herrscher Himmels und der Erde, ausgewählte Ehrengaben,
Israel wird sicher wohnen, weil die Völker Ihn anbeten,
wenn sie ungeteilten Herzens vor den Sohn des Höchsten treten.
Auf Ihm ruht der Geist der Weisheit, des Verstandes und der Kraft,
der sich durch gerechtes Urteil Geltung und Gehör verschafft.
Redlich wird Er Völker richten. Niemand lernt mehr Krieg zu führen.
Die Zeit ist nahe! - 20.2 -
Selig darf die Schar sich nennen, die zum Leben aufersteht.
Ihre Lichter sollen brennen, wenn der Tand der Welt vergeht.
Jesus kommt als König wieder. Was kein Auge jemals sah,
webt aus tausend Jahren Lieder für den Mann von Golgatha!
Mit Ihm herrschen die erlösten Überwinder, deren Kronen
für Gerechtigkeit erstrahlen, denn sie richten die Nationen.
Während ruhelose Seelen ungehört um Gnade flehn,
muß das Heer der Bluterkauften keinen zweiten Tod mehr sehn.
Welche Freude wird die Freunde aus dem alten Bund durchbeben!
Die Zeit ist nahe! - 20.1 -
Hebe, Getreuer, die bebenden Lider
auf zu den stillegewordenen Winden.
Steigt der Gesandte des Höchsten hernieder,
kommt er um Satan, die Schlange, zu binden.
Lausche dem Rauschen frohlockender Schwingen,
wie sie den Drachen beflügelt umfangen.
Ihn wird der Bote ins Abgrundtief zwingen.
Süßer die Schlüssel des Kerkers nie klangen!
Hörst Du die Geister der Finsternis klagen,
während der Teufel - in Ketten geschlagen -
jämmerlich winselnd, ins Abseits gedrängt,
samt den Dämonen sein Urteil empfängt?
Hinter versiegelten, stinkenden Toren
Die Zeit ist nahe! - 19.4 -
Merket auf, ihr Völkerscharen!
Gottes Schwert wird niederfahren,
um die höllischen Barbaren,
die das Mal des Bösen tragen
und Sein Volk auf Felsen jagen,
bannvollstreckend zu zerschlagen.
Wenn Satan´s Gefolge gen Bozra marschiert,
die Sonne ihr feuriges Leuchten verliert,
wenn Luna ihr Blut in die Finsternis weint,
das Zeichen des Höchsten am Himmel erscheint,
verglühende Sterne die Fluren bedecken,
und kämpfende Truppen zu Tode erschrecken,
krakeelen die Narren, von Klüften umkeilt:
"Verbergt uns vor DEM, dessen Zorn uns ereilt,
Die Zeit ist nahe! - 19.3 -
Erinnert euch, ihr jüdischen Gelehrten:
Wie oft hat Gott durch Gnade und Gericht
zu euch gesprochen? Sucht Sein Angesicht!
Und tragt Sein Wort zu allen Unbekehrten
in eurem Volk, auf daß sie DEN erkennen,
den eure Väter reuelos verstießen.
Wie lange wollt ihr euer Herz verschließen
und euch von DEM, der euch erwählte, trennen?
Ihr habt euch von dem Führer blenden lassen.
Er sprach von Frieden, Heil und Sicherheit.
Ihr glaubtet seinem Trug und ward bereit,
euch seinem Götzenwesen anzupassen.
Ihr habt das ganze Volk dazu gebracht,
einstimmig den Messias abzuweisen.
Die Zeit ist nahe! - 19.2 -
Wie wird der Tyrann reagieren,
wenn Beileid ihn spottend umringt,
weil Trümmer sein Schlafgemach zieren,
derweil er das Kriegszepter schwingt?
Die Boten aus Babel berichten:
"Dein Zentrum der Macht ist zerstört!" -
"Wir müssen die Juden vernichten!"
erwidert der Führer empört.
"Es gilt, keine Zeit zu verlieren!
Vom Jesreel-Tal zieht hinauf
gen Süden!" - Wenn Irre marschieren,
nimmt Satan Verluste in Kauf.
Zur Schlacht in Jerusalems Gassen
versammelt der Fürst dieser Welt
die ahnungslos tobenden Massen
der Heiden, die - ihm unterstellt -
Die Zeit ist nahe! - 19.1 -
Lied - Die Zeit ist nah! - Halleluja!
(nach der Melodie "Wie groß bist Du")
1. Str.
Jesús, mi Dios!
Wer sollte Dich nicht loben?
Anbetend steht
Dein Knecht vor Deinem Thron.
Dich preist der Chor,
wenn Tod und Heiden toben.
Ihr Werk vergeht.
Zu Schmach zerfällt ihr Hohn.
2. Str.
Wer ist wie Du?
Dein Wort läßt Berge weichen.
Wer kann entfliehn,
oh Herr, vor Deiner Macht?
Einst darf die Schar
ihr Ziel in Dir erreichen.
Und heimwärts ziehn
ins ewige Vollbracht!
Refr.:
Dann jauchzt das Heer der Heiligen IHM zu:
Hallélujá! - Hallélujá!